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Heute ist mein neues macbook pro angekommen, ankunft um 0845. Jippie! 2,4 Ghz Core 2 Duo, 15″, … . Also sitze ich eigentlich seit fast 18 stunden vor dem Computer, Leopard installieren, Video-i-chatten, sonstige Software installieren und neue Features ausprobieren. Das macbook pro sozusagen wieder in richtige Arbeitsstimmung bringen.Da frag ich mich doch, wie weit ich von diesem Ding abhängig bin … . 

Als ich mein powerbook sozusagen in den Ruhestand geschickt habe, war das ein echt komisches Gefühl. „Was mach ich denn jetzt, so ohne meinen alltäglichen Zeitvertreibgegenstand?“ Schräg, wenn man einmal darauf aufmerksam gemacht wird, sozusagen gezwungen wird darüber nachdenken muss, was man denn sonst noch so in seinem Leben macht ausser sich Tag für Tag (normalerweise), sich vor so einem zerbrechlichen Ding, was ja nur aus ein paar elektronischen Bauteilen und einer Hülle besteht. Und, ups, da ist es passiert, es funktioniert nicht mehr …  und was mach ich dann, ohne es?

Der erste Tag war merkwürdig, ich meine, wenn ich etwas anderes zu tun hätte, dann hätte ich ja eine Beschäftigung, aber was ist wenn ich keine habe? Mein Zeitvertreib lag darin mich vor den Kasten zu sitzen. Abhängigkeit … gefällt mir gar nicht, schon gar nicht wenn man mich so darauf stössen lässt.

Ich sollte mich mehr damit beschäftigen ohne dieses Ding auszukommen, natürlich ich arbeite damit und muss damit Zeit verbringen, aber man ihm Grenzen setzen und ich sollte lernen meine Freizeit besser zu verbringen.