Forderungen für ein lebenswertes Netz Der Chaos Computer Club (CCC) hat seit Beginn seines Bestehens die Chancen und Möglichkeiten, die das vernetzte Leben mit sich bringt, erkannt und propagiert. Viele der ursprünglichen – damals noch futuristisch anmutenden – Visionen sind inzwischen nicht nur Realität, sondern Selbstverständlichkeiten in der Mitte der Gesellschaft geworden. Der Einzug des Internets in den Alltag fast der gesamten Bevölkerung hat uns Datenschutzsorgen gebracht, aber auch zu einer Demokratisierung, einer Bereicherung aus wissenschaftlicher, sozialer und künstlerischer Sicht geführt. Die Selbstheilungskräfte des Internets haben dabei viele befürchtete dystopische Auswüchse ohne staatliches Eingreifen verhindern können. Aus unserer Sicht liegt der aktuellen Diskussion eine Fehleinschätzung zugrunde, an welchen Stellen Regulierungsbedarf notwendig ist und an welchen nicht. Wir haben daher in klare Worte gefaßt, welche Errungenschaften erhalten und welche aktuellen Mißstände unserer Meinung nach angepackt werden müssen, welche Risiken für die Zukunft einer wettbewerbs- und lebensfähigen Gesellschaft im Netz wir sehen und wohin die Reise gehen soll. Diese Reise kann natürlich nur unter Mitnahme aller Bürger, die ausreichend schnell, unzensiert und unbevormundet an ein interaktives Netz angeschlossen sind, Fahrt aufnehmen. Wir sehen es als Problem, wenn das Netz nur als Quell ewigen Übels wahrgenommen wird, welches streng reguliert und möglichst mehrwert-gerecht … .. .
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q/Talk, Di 26. Jan.: Die letzten Hüllen fallen! Schutz vor Verbrechen durch Nacktscanner? http://www.quintessenz.at/d/000100007480 Das österreichische Parlament ist gerade dabei, das Telekommunikationsgesetz so abzuändern, dass wann immer man mit jemanden Kontakt hat, sei es per Telefon, sei es per SMS, sei es per eMail, dieser Kontakt und der Standort ohne jegliche Verdachtsmomente gespeichert werden muss. Jeder weiß dass das mit der Österreichischen Verfassung und der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) nicht vereinbar ist. Doch was zählen schon Rechtsbeugung und Bürgerrechte wenn es um die Umsetzung der europäischen Binnenmarktregelungen geht. Deshalb besteht auch keine Zeit das Abflauen der Proteste abzuwarten, um die nächste Stufe des Überwachungswahns zu erklimmen – die Einführung von Nacktscannern – zunächst auf Flughäfen. Diese Nacktscanner erinnern fatal an das Märchen “Des Kaisers neue Kleider” von Hans Christian Andersen – nur das im modernen Märchen der EU wir von den Überwachern entblößt werden. Das Märchen daran ist, dies würde zu unserer Sicherheit geschehen – doch wie bereits im ZDF zu sehen war, funktioniert bei diesen Scannern zwar der Zwangs-Striptease, aber die eine oder andere Waffe oder Bombe verschwindet genauso wie unsere Kleidung. Da auch bei der Einführung der Nacktscanner keinerlei Verständnis in der Bevölkerung besteht, werden wieder einmal die Lobbyisten … .. .
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Habe gerade das Buch von Ilija Trojanow und Juli Zeh “Angriff auf die Freiheit” durch. Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerliche Rechte. Ein Buch was kurz und prägnant die Veränderungen und Vorgänge der letzten Jahre im Bezug des staatlichen Sicherheitsdenkens beschreibt und erklärt. Auf 138 Seiten wird beschrieben wie “der Staat” paranoiaartig gegen seinen neuen Feind, seinen Bürger mobil macht und langsam aber sicher jegliche Rechtfertigung verliert diesen Sicherheitspolitik durchzuführen. Immer neue Maßnahmen und Gesetzte, die den Bürger “schützen” sollen, werden unter den Deckmantel fadenscheiniger Begründungen erlassen. Dieses Buch prophezeit keine Zukunft, sondern gibt nur den aktuellen Stand wieder wo wir uns befinden. Es werden keine Hypothesen und Verschwörungstheorien aufgestellt, alles kann und sollte nachgeprüft werden. Wo befinden wir uns gerade Sicherheitspolitisch? In einer abwärts Spirale die möglicherweise ein sehr böses Erwachen bedeuten kann. ISBN 978-3-446-23418-5
(Laut derStandard.at) … .Danach müsse aber grundsätzlich darüber diskutiert werden, wie Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenwürde im Internet “im richtigen Maß” gehalten werden könnten. … Sonst droht das großartige Internet ein rechtsfreier Chaosraum zu werden, in dem man hemmungslos mobben, beleidigen und betrügen kann. derstandard.at-artikel Also diese Entwicklung war so klar vorherzusehen, fast schon beängstigend klar. Wir fangen mal mit der Installation des Systems an und dann wird geschaut, was uns noch zusätzlich noch einfällt. Das Thema Kinderpornographie war eben nur ein tolles politisches Argument um das Gesetz durchzusetzen, gegen das kommt einfach keiner an. Fahrplan: 1) Basis ist geschaffen, System ist installiert. 2) kleine Ausweitung (Nazi, Judenhass-Propaganda, Rassismus, …) 3) Ausweitung ohne jeglichen Beschluss möglich da verständlich 4) China, Iran, … … … .. xxx) 1984 (ja, ja, ich weiss, hört sich an wie eine Verschwörungstheorie, aber ich will damit nur aufzeigen wohin dieser Weg objektiv führen kann und darauf hab ich echt keinen Bock) und die Chinesen sind die bösen, bösen Zensurierer, ja genau, wir werden von denen die Technik dafür kaufen, so schauts aus. Und warum ich so interessiert bin, was die Deutschen in dieser Richtung machen? Weil wir Österreicher von denen vieles kopieren. Also dort verhindern, heisst bei … .. .
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“Die EU-Kommission bereitet den Aufbau einer riesigen Zentralstelle zur Datensammlung vor. Damit bekämen Polizei- und andere Sicherheitsbehörden Zugriff auf Informationsbereiche, die ihnen bislang gesetzlich versperrt sind, warnen Datenschützer. Für über 100 Millionen Euro soll eine “Agentur für das Betriebsmanagement von IT-Großsystemen im Bereich Freiheit, Sicherheit und Justiz” errichtet werden, umschreibt ein Kommissions-Papier vom 24. Juni (2009/ 293 final) das Vorhaben im nebulösen EU-Jargon. ” (Spiegel- http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,635595,00.html – 2009-07-13:14:07 MEZ) Schäuble kommt in Deuschland nicht mehr so effektiv voran und hat in der EU sowieso mehr Möglichkeiten seinen Wahnsinn durchzusetzen. Schliesslich muss man ja die Länder um Deutschland auch kontrollieren, denn nur Innerländisch bringt ja nicht soviel. Haben diese Menschen komplett die Boden unter den Füssen verloren? Zuviel Paranoia oder baut man einfach auf Kosten der anderen zu viel Mist und versucht sich mit diesen Methoden vor der Rache zu schützen?
q/depesche 2009-05-22T16:51:22 DE: Gib Internet Ausdruckern keine Chance! Was der Politik fehlt, sind Politiker die im Internet aufgewachsen sind, fasste Jens Ohlig heute die Probleme der aktuellen Internet-Legislation auf der SIGINT’09 in Köln zusammen. Die SIGINT Konferenz ist das gesellschaftliche Counterpart des CCC zum eher techniklastigen Computer Chaos Congress in Berlin. -.-. –.- -.-. –.- -.-. –.- -.-. –.- -.-. –.- -.-. –.- Während die Jungen digitale Eingeborene geworden sind, welche das Internet nicht nur als Werkzeug sondern auch als Lebensraum benutzen, betrachten die Politiker das Internet als “just another Media” wie TV oder Zeitung. “Beides ist ein Kasten mit einer Glasscheibe” fasst Ohlig die vorherrschende Vorstellungswelt zusammen. Ganz dieser Analogie folgend, versuchen die Politiker mit genau den selben alten Methoden Einfluss auf das Medium zu nehmen. Diese und andere “Internet Ausdrucker” sind der Grund, warum weiterhin versucht wird, das Internet mit immer mehr Sperren auszustatten und die Gesellschaft in ein Panoptikum umzubauen. Der CCC – und immer mehr weitere Webseiten – schützen daher Ihre Webseite mit einer großen Warnnachricht vor dem Ausdrucken. Wer sich Internetseiten ausdrucken und vorlegen lässt – so die Nachricht – der hat offenbar nicht verstanden wie das Internet funktioniert und worum es überhaupt geht. … .. .
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Da ich, zumindest im Sommer oder bei wärmen Klima, bei Openstreetmap mitwirke hier ein Hinweis, der vielleicht mehr über das Projekt erfahren möchte. “Im Gespräch mit Tim Pritlove schildern Frederik Ramm und Jochen Topf, die ein Buch über OpenStreetMap veröffentlicht haben, die Hintergründe und Details von des Projektes. Themen im Podcast sind unter anderem: der Bedarf für freie Geodaten, das Problem mit kommerziellen Geodaten, Anbieter von Geodaten, Geodaten von Landesvermessungsämtern, Geodatengewinnung von OpenStreetMap für Hilfsorganisationen im Gazastreifen, Geodatenaustauschformate, Entstehungsgeschichte von OpenStreetMap, wie Geodaten für OpenStreetMap erfasst werden, Ähnlichkeiten und Unterschiede von OpenStreetMap und Wikipedia, die Lizenz der OSM-Geodaten, Tagging und interne Benennung von Infrastrukturelementen, Navigation mit OpenStreetMap-Daten, die Infrastruktur des OSM-Projektes, Kommunikationskanäle und Mapping Parties, Abzeichnen von Satellitendaten zur Erzeugung von OSM-Daten, Verzeichnen von Verkehrslinien des öffentlichen Nahverkehrs, Höheninformationen und OSM, Datenspenden für OSM, Mögliche Anwendungen mit OSM-Daten, Virtuelle Karten mit OSM-Tools bauen und was ein GPS-Tracker können muss, damit man damit Geodaten für OpenStreetMap erfassen kann” Direkter Download des Podcasts http://chaosradio.ccc.de/cre113 http://openstreetmap.org/ OpenStreetMap Buch
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