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	<title>Oisand - Blog &#187; politik</title>
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		<title>Deutsch reden oder Pappn halten?</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 08:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freakazoid</dc:creator>
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		<description><![CDATA[für das netz-Archiv aus http://derstandard.at/1276413495020/Kommentar-der-Anderen-Deutsch-reden-oder-Pappn-halten 18.06.2010 19:01 &#124; Karl-Markus Gauss Deutsch reden oder Pappn halten? &#8220;Vertrag von St. Johann&#8221; als Schulbeispiel für fortschreitende Verkärntnerung Österreichs &#8211; Von Karl-Markus Gauss Vor ein paar Jahren war ich auf der Hochebene von Asiago, nördlich von Verona und Vicenza, unterwegs, um die letzten Zimbern zu suchen. Ich traf ein paar greise Frauen und Männer, die sich noch in der Sprache ihrer Vorfahren, dem ältesten deutschen Dialekt, der bis heute überlebt hat, unterhalten konnten. Fast alle von ihnen erzählten mir, empört noch in hohem Alter, dieselbe traurige Geschichte: Als sie zu Zeiten Mussolinis in italienische Schulen gingen, war es ihnen verboten, selbst im Pausengespräch untereinander ihre Muttersprache zu verwenden. Der faschistische Staat anerkannte nur eine Sprache, und die war Italienisch. Entkam einem Schüler doch ein Wort in der verbotenen Sprache seiner Eltern, wurde der Übeltäter vom Lehrer vor die versammelte Klasse befohlen, und er musste den Mund öffnen, damit ihm der Lehrer hineinspucke und so die Liebe zur italienischen Sprache in ihn pflanze. Fast überall, wo ich in Europa unterwegs war, haben mir die Angehörigen der kleinen Nationalitäten, die ich besuchte, ähnliche Geschichten erzählt. Der autoritäre Staat, der sich als Vaterland versteht, kann die Vielfalt ... .. .<br/><br/> &#187;&#187; <a href="http://blog.oisand.net/2010/06/deutsch-reden-oder-pappn-halten/">mehr...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>für das netz-Archiv aus http://derstandard.at/1276413495020/Kommentar-der-Anderen-Deutsch-reden-oder-Pappn-halten</p>
<p><span style="color: #990000;">18.06.2010 19:01 | Karl-Markus Gauss</span></p>
<p><strong>Deutsch reden oder Pappn halten?</strong><br />
&#8220;Vertrag von St. Johann&#8221; als Schulbeispiel für fortschreitende Verkärntnerung Österreichs &#8211; Von Karl-Markus Gauss</p>
<p>Vor ein paar Jahren war ich auf der Hochebene von Asiago, nördlich von Verona und Vicenza, unterwegs, um die letzten Zimbern zu suchen. Ich traf ein paar greise Frauen und Männer, die sich noch in der Sprache ihrer Vorfahren, dem ältesten deutschen Dialekt, der bis heute überlebt hat, unterhalten konnten. Fast alle von ihnen erzählten mir, empört noch in hohem Alter, dieselbe traurige Geschichte: Als sie zu Zeiten Mussolinis in italienische Schulen gingen, war es ihnen verboten, selbst im Pausengespräch untereinander ihre Muttersprache zu verwenden. Der faschistische Staat anerkannte nur eine Sprache, und die war Italienisch. Entkam einem Schüler doch ein Wort in der verbotenen Sprache seiner Eltern, wurde der Übeltäter vom Lehrer vor die versammelte Klasse befohlen, und er musste den Mund öffnen, damit ihm der Lehrer hineinspucke und so die Liebe zur italienischen Sprache in ihn pflanze.</p>
<p>Fast überall, wo ich in Europa unterwegs war, haben mir die Angehörigen der kleinen Nationalitäten, die ich besuchte, ähnliche Geschichten erzählt. Der autoritäre Staat, der sich als Vaterland versteht, kann die Vielfalt an Muttersprachen, die auf seinem Territorium gesprochen werden, nicht dulden. Sie sind ihm ein Ärgernis, weil er seinen Zuständigkeitsbereich auf die Alltagskultur seiner Untertanen auszudehnen trachtet, und ein beständiger Anlass, die natürlichen Dinge administrativ, mit immer neuen Geboten und Verboten, Strafen und Schikanen zu regeln.</p>
<p>Keine Sorge, ich will damit keineswegs behaupten, dass am Elisabethinum in St. Johann/Pongau den Kindern von Migranten bald auf die beschriebene Weise dabei geholfen werde, sich widerspruchslos &#8211; und jedenfalls in ihrer eigenen Sprache wortlos &#8211; in das zu fügen, was vielen als Integration erscheint und doch nur sprachpolizeiliche Dummheit ist. Aber diese katholische Schule, die bisher über einen guten Ruf verfügte und sich in ihren &#8211; auf der vorzüglich gestalteten Homepage nachlesbaren &#8211; Grundsätzen auf die Kraft des Heiligen Geistes beruft, war jedenfalls von allen guten Geistern verlassen, als sie ihre Schüler und deren Eltern auf einen &#8220;Vertrag&#8221; verpflichtete: Gemäß diesem wird aus der Schule ein vaterländisches Territorium, auf dem, auch in der Pause, auch im Gespräch von Freunden, nur eine Sprache erlaubt ist.</p>
<p>Es war ohne jeden Sinn und ein geradezu mutwilliges Unterfangen, sich einen solchen Vertrag einfallen zu lassen. Wer auf der Homepage genauer nachsieht, wird feststellen, dass unter den 400 Schülern des Elisabethinums ganze 16 einen sogenannten Migrationshintergrund haben. Es ist also von schwer zu überbietender Lächerlichkeit, zu behaupten, es gelte das Anrecht der österreichischen Schüler zu schützen, in der Pause nicht vom Gespräch ausgeschlossen zu werden; man kann sich gut vorstellen, wie die 25 Österreicher durch die eine Migrantin, die statistisch auf sie kommt, ausgegrenzt und provoziert werden. Es gab schlicht keinen Anlass für diesen Vertrag. Aber vielleicht wird der Gemeinderat von St. Johann ja demnächst verfügen, dass an der Salzach die Robbenjagd verboten sei.</p>
<p>Der Wahn, das Leben mit immer neuen Verordnungen zu reglementieren und selbst für Probleme, die gar nicht vorhanden sind, administrative oder legistische Lösungen zu finden, erschafft gezielt Konflikte, wo vorher keine waren. Wie dieser Vertrag erweist, schreitet die Verkärntnerung Österreichs zügig voran, vor allem auch, was die Unverfrorenheit betrifft, mit der die Wirklichkeit verleugnet wird. Wie die 400 Jugendlichen vor den sechzehn, die allesamt die deutsche Sprache beherrschen, aber eben auch ihre Migrationssprachen noch nicht vergessen haben, geschützt werden müssen, so muss ja auch Deutschkärnten vor seiner eingesessenen slowenischen Bevölkerung geschützt werden, und gleich dem Territorium der Salzburger Schule ist ganz Kärnten ein einsprachiges Herrschaftsgebiet.</p>
<p>Noch einiges andere droht in Salzburg so zu werden, wie es in Kärnten bereits ist. Der Lehrervertreter der Schule, Wolfgang Wenger, übrigens ein Schriftsteller, und ein durchaus ernstzunehmender, hat den Wirbel kritisiert, den der &#8220;Vertrag von St. Johann&#8221; , der in die österreichische Schulgeschichte eingehen wird, hervorgerufen hat. In den Salzburger Nachrichten meinte er, dass es diesen Vertrag zwar gebe, aber keiner, der gegen ihn verstoße, deswegen aus der Schule &#8220;geschmissen&#8221; werde. Na bravo, aber trotzdem, lieber Wolfgang, ist es nicht gut, einen Vertrag zu schließen und denen, die ihn geschlossen haben, dann zu sagen, dass er ohnedies nicht eingehalten zu werden braucht. So werden die Salzburger Schülerinnen nämlich zu Kärntner Politikern erzogen, die schon lange wissen, dass Gesetze nichts gelten, Regeln jederzeit gebrochen und im Übrigen drauflos gelogen und betrogen werden darf, wie es einem gerade passt.</p>
<p>Wie immer, wenn etwas Dummes geschieht, werden die Leute, die davon hören, selbst sofort dümmer. Dass die FPÖ von dem Vertrag begeistert ist und verlangt, dass er österreichweit zur Anwendung komme, war zu erwarten, der ungewollten Zuspruch, den das Elisabethinum von dieser Seite erfährt, ist wohlverdient. Jene, die sich bei uns am innigsten bemühen, die Integration zu behindern, pflegen sie periodisch ja am lautesten einzufordern. Aber auch die Landeshauptfrau Burgstaller, immerhin von der Sozialdemokratischen Partei, findet den nutzlosen Vorschlag aus unerfindlichen Gründen hilfreich, und die Integrationslandesrätin Doraja Eberle von der ÖVP, bisher für ihre glaubhaft verfochtene Weltoffenheit bekannt, hat sich gar zu dem Kommentar hinreißen lassen: &#8220;Wenn jemand nicht Deutsch reden will, kann er auch schweigen.&#8221;</p>
<p>Dieser Satz ist ungebührlich unlogisch und unerwartet bösartig. Unlogisch, weil die folgerichtige Conclusio aus dem Vertrag eigentlich lautet: Wer eine uns fremde Muttersprache hat, soll schweigen. Bösartig, weil sie den Migranten die Perspektive weist, ihre Muttersprache entweder zu verleugnen oder gefälligst die Pappn zu halten.</p>
<p>Dass ein solcher Vertrag pädagogisch nichts taugt, ist klar, die Kenntnis und Wertschätzung der eigenen Muttersprache ist bekanntlich die Voraussetzung dafür, andere Sprachen erlernen zu können. Was die Kinder der Migranten erfahren, ist jedoch, dass es erlaubte und verbotene Sprachen gibt und die eigene jedenfalls nichts wert ist. Freilich hat die Direktorin eine Ausnahme von der selbst gestellten Regel gewährt: Beim Lachen und beim Weinen, sagte sie, sei die Sprachenverordnung außer Kraft gesetzt. Ich dachte ja, beim Schuleingang hänge bestimmt die Tafel: &#8220;Hier wird Deutsch gelacht.&#8221; Aber dem ist nicht so, in St. Johann darf weiterhin auf Türkisch oder Kroatisch gelacht werden, auch wenn es wenig Anlass dazu gibt.</p>
<p>In ihrem Leitbild (Homepage) führt das Elisabethinum als ersten Punkt an: &#8220;Als Kinder des einen Vaters einander Würde und Halt geben.&#8221; Zur Würde des Menschen gehört, das haben mich die alten Leute aus dem Zimbernland gelehrt, dass er seine Muttersprache nicht verleugnen muss und sie dort, wo sie ihm frommt und nutzt, zum Beispiel in der Schulpause, auch gebrauchen darf. (DER STANDARD Printausgabe, 19.6.2010)</p>
<p><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Markus_Gauß">Karl-Markus Gauss</a></strong>, geb. 1954, Schriftsteller, Essayist und Herausgeber, lebt in Salzburg; zuletzt erschienen: &#8220;Die fröhlichen Untergeher von Roana&#8221; (Zsolnay 2009)</p>
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		<title>Hans Dichand ist tot!</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 07:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freakazoid</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Mit Hans Dichands Tod ist der zweite Weltkrieg auch in Österreich zu Ende gegangen. Sollte irgendwer trauern, dann ist mein Mitgefühl mit ihm, wie mit jedem Trauernden. Ich glaube, um Dichand trauern wenige. Ich sicher nicht.&#8221; -aus http://www.zib21.com/jetztzeit/nachruf-auf-hans-dichand/ &#8220;Mit Dichands Tod ist der zweite Weltkrieg in Österreich zu Ende gegangen &#8230;.&#8221; &#8211; ich würde sagen, hoffentlich ist eine Zeit vorbei in der eine Zeitung/ein Mann soviel Zwist und Zwietracht, soviel Unsinn in den Köpfen der Österreicher hineingewürgt hat &#8211; immer und immer wieder. Hoffentlich ist die Zeit endlich gekommen, dass die Österreicher, deren Köpfe, befreit werden &#8211; von einer landesweite rassistischen, nationalistischen, mittelalterlichen und verlogenen Propaganda-Maschinerie. Nicht dass es keine andere Zeitungen in Österreich gäbe, die fast genauso beschränkt wären, aber die Krone war nun mal der triumphale König auf diesem Feldzug gegen den &#8220;Schwarzen Mann&#8221; in diesem Land. Die Krone hat nun die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln, wir werden sehen ob und wie &#8211; und wer weiss, vielleicht werden wir in den nächsten Monaten sogar eine Überraschung erleben, &#8230; HOFFENTLICH!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mit Hans Dichands Tod ist der zweite Weltkrieg auch in Österreich zu Ende gegangen. Sollte irgendwer trauern, dann ist mein Mitgefühl mit ihm, wie mit jedem Trauernden. Ich glaube, um Dichand trauern wenige. Ich sicher nicht.&#8221; -aus <a href="http://www.zib21.com/jetztzeit/nachruf-auf-hans-dichand/">http://www.zib21.com/jetztzeit/nachruf-auf-hans-dichand/</a></p>
<p>&#8220;Mit Dichands Tod ist der zweite Weltkrieg in Österreich zu Ende gegangen &#8230;.&#8221; &#8211; ich würde sagen, hoffentlich ist eine Zeit vorbei in der eine Zeitung/ein Mann soviel Zwist und Zwietracht, soviel Unsinn in den Köpfen der Österreicher hineingewürgt hat &#8211; immer und immer wieder.</p>
<p>Hoffentlich ist die Zeit endlich gekommen, dass die Österreicher, deren Köpfe, befreit werden &#8211; von einer landesweite rassistischen, nationalistischen, mittelalterlichen und verlogenen Propaganda-Maschinerie.</p>
<p>Nicht dass es keine andere Zeitungen in Österreich gäbe, die fast genauso beschränkt wären, aber die Krone war nun mal der triumphale König auf diesem Feldzug gegen den &#8220;Schwarzen Mann&#8221; in diesem Land.</p>
<p>Die Krone hat nun die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln, wir werden sehen ob und wie &#8211; und wer weiss, vielleicht werden wir in den nächsten Monaten sogar eine Überraschung erleben, &#8230; HOFFENTLICH!</p>
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		<title>Stein-Schere-Papier</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 08:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freakazoid</dc:creator>
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		<description><![CDATA[so schaut für mich die Ganze bei der Diskussion ums rauchen- nichtrauchen &#8211; in &#8211; Lokalen aus. Ich dachte immer es geht hier um die Gesundheit der Menschen? Also das sollte doch der Grund sein warum man das Rauchverbot einführt oder?? Und warum wurde überhaupt so eine (typisch österreichische) Mittelweglösung eingeführt? Ein Kompromiss dass alle zufrieden sind?  Unter 50m2 darf man es sich aussuchen was man wird (Raucher oder Nichtraucher-Lokal), zwischen 51 und 80 darf die Behörde entscheiden (aufgrund welcher Richtlinien??) und ab 81m2 muss es eine Trennung zwischen den Bereichen geben. Nebenbei muss die Bar im Nichtraucherbereich sein, … soweit ich weiss. Aber da unseren Politkern DIESES Thema anscheinend wirklich zu heiss ist, in dieser Hinsicht wie sonst üblich einfach Entscheidungen zu fällen, wird hier ein Eiertanz aufgeführt der sich von allem abhebt. Ich meine die Diskussion über Vorratsdatenspeicherung (unsere persönliche-elektronisch-kommunikative Freiheit) wurde im Vergleich zu diesen Thema nicht einmal angeschaut, sondern einfach entschieden und ins Archiv gelegt, wo es zumindest irgendwie dahinmarodiert/verstaubt. Aber wenn es um den Schweinsbraten, das Bier und die Zigaretten danach geht, dann will keiner mehr mitziehen. &#8220;Won`s doch so guat is!&#8221; Laut OECD rauchen in Österreich ca. 26% der Erwachsenen, die Jugendlichen wurden da ... .. .<br/><br/> &#187;&#187; <a href="http://blog.oisand.net/2010/03/stein-schere-papier/">mehr...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>so schaut für mich die Ganze bei der Diskussion ums rauchen- nichtrauchen &#8211; in &#8211; Lokalen aus.</p>
<p>Ich dachte immer es geht hier um die Gesundheit der Menschen? Also das sollte doch der Grund sein warum man das Rauchverbot einführt oder??</p>
<p>Und warum wurde überhaupt so eine (typisch österreichische) Mittelweglösung eingeführt? Ein Kompromiss dass alle zufrieden sind?  Unter 50m2 darf man es sich aussuchen was man wird (Raucher oder Nichtraucher-Lokal), zwischen 51 und 80 darf die Behörde entscheiden (aufgrund welcher Richtlinien??) und ab 81m2 muss es eine Trennung zwischen den Bereichen geben. Nebenbei muss die Bar im Nichtraucherbereich sein, … soweit ich weiss.</p>
<p>Aber da unseren Politkern DIESES Thema anscheinend wirklich zu heiss ist, in dieser Hinsicht wie sonst üblich einfach Entscheidungen zu fällen, wird hier ein Eiertanz aufgeführt der sich von allem abhebt. Ich meine die Diskussion über Vorratsdatenspeicherung (unsere persönliche-elektronisch-kommunikative Freiheit) wurde im Vergleich zu diesen Thema nicht einmal angeschaut, sondern einfach entschieden und ins Archiv gelegt, wo es zumindest irgendwie dahinmarodiert/verstaubt.</p>
<p>Aber wenn es um den Schweinsbraten, das Bier und die Zigaretten danach geht, dann will keiner mehr mitziehen. &#8220;Won`s doch so guat is!&#8221;</p>
<p>Laut OECD rauchen in Österreich ca. 26% der Erwachsenen, die Jugendlichen wurden da wohl nicht mitgezählt, aber das wäre auch schon fast jeder Dritte. Ich glaub ja, dass es sicher mehr sind. (http://www.oecd.org/dataoecd/46/37/38979610.pdf)</p>
<p>Wenn es eine ordentliche Abluft gäbe, wie ich schon in so manchen Lokalen bewundert durfte, kann man sogar teilweise neben einem Rauchertisch Essen ohne die Qualm mitzubekommen. In einem/r Lokal/Disco wo die Fenster geschlossen sind, weil die Musik sonst zu laut ist, der Rauch an der Decke steht und die Abluft einfach zu wenig ist, dann kommt sich wie in einer Räucherkammer vor. Da ist einfach kein cm2 mehr Luft da, sogar wenn man gerade keine Zigaretten inhaliert, inhaliert man halt die anderen mit und das mehrere Stunden lang.</p>
<p>Ich will gar nicht wissen wieviel Millionen oder gar Milliarden Euro die Österreicher für die Krankheiten der Raucher ausgeben. Und ich rede hier nicht von Krebs im Endstadium, sondern von den Kleinigkeiten des Alltags, grippalen Infekten, Magenproblemen, … nicht das Nichtraucher nicht krank wären, aber Schnurbartträger sind auch um 30% öfter krank als rasierte Männer.</p>
<p>Das einzige was ich gegen das Rauchverbot auszusetzen habe, ist dass wieder einmal die Politik den Menschen ein dämliches Gesetz vor die Nase setzen muss/möchte/will , wie man eben Kleinkinder behandelt, … ned woar¿?.</p>
<p>Oder sind sie noch nie bei einer roten Ampel über die Strasse gegangen. Und ja, dafür kann man gestraft werden.</p>
<p>Um was es mir eigentlich geht, ist das die Politik (da wir in einem solchen Polit-System leben, geht&#8217;s ned anders ) endlich eine ordentliche Entscheidung fehlt, damit man mal andere Themen angehen kann. Und diese Entscheidung nicht aufgrund von Geld steht oder kippt sondern den einzigen Grund den es bei dieser Entscheidung gäbe dürfte, und zwar ob man die Gesundheit der Menschen vor sich selber retten will oder nicht. Ich kann es einfach nicht mehr hören.</p>
<p>… und ich rauche gerne (aber nicht zuhause)</p>
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		<title>Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Wahrheit</title>
		<link>http://blog.oisand.net/2010/03/wer-die-vergangenheit-kontrolliert-kontrolliert-die-wahrheit/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 16:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freakazoid</dc:creator>
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		<category><![CDATA[1984]]></category>
		<category><![CDATA[kritische theorie]]></category>
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		<category><![CDATA[politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.oisand.net/?p=943</guid>
		<description><![CDATA[( &#8230;George Orwell ) aus: http://blog.thebrights.de/2010/03/22/thomas-jefferson-dont-mess-with-texas/ Christlich-konservative Neuausrichtung des Lehrplans in Texas Der staatliche Erziehungsausschuss des Bundesstaates Texas in Austin hat nach erbitterten Debatten eine umfassende Neuausrichtung des Lehrplans beschlossen. Die konservativ-evangelikale Mehrheit im Ausschuss verfolgt damit die Absicht, die republikanische politische Philosophie darzustellen und die Rolle des Christentums in der Geschichte der Vereinigten Staaten in ein positiveres Licht zu rücken. &#8230; Also die Republikaner versteh ich langsam immer weniger und weniger, bei denen sitzt doch eine Schraube locker. Glauben die wirklich, dass sie sich mit ihren Mitteln einfach aus der allgemeinem globalen Zusammenwürflung der Geschichte verabschieden können? Erinnert mich irgendwie an so Geschichten aus dem Mittelalter, &#8230; wenn der Kirche oder einem Kaiser/König oder so irgendeinem etwas nicht hineingepasst hat, zum einzigen Geschichtsschreiber in Umkreis von 500 km rüber ging, 10 Gulden auf den Tisch legte und selbst Hand anlegen durfte. (Nicht das ich mal dabei war, aber irgendwie stell ich mir das so vor &#8230; .) Aber ich hab sowieso schon länger das Gefühl im Bauch dass wir uns eigentlich bei einigen Punkten wieder Richtung Mittelalter bewegen oder ist das vielleicht nie zu Ende gegangen &#8230; ? Vielleicht sind ja die neumoderene Ideen, Städte und Menschen dieser Welt ... .. .<br/><br/> &#187;&#187; <a href="http://blog.oisand.net/2010/03/wer-die-vergangenheit-kontrolliert-kontrolliert-die-wahrheit/">mehr...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="font-weight: normal;">( &#8230;George Orwell )</span></h4>
<h4><span style="font-weight: normal;">aus: http://blog.thebrights.de/2010/03/22/thomas-jefferson-dont-mess-with-texas/</span></h4>
<h4><strong>Christlich-konservative Neuausrichtung des Lehrplans in Texas</strong></h4>
<p>Der staatliche Erziehungsausschuss des Bundesstaates Texas in Austin hat nach erbitterten Debatten eine umfassende Neuausrichtung des Lehrplans beschlossen. Die konservativ-evangelikale Mehrheit im Ausschuss verfolgt damit die Absicht, die republikanische politische Philosophie darzustellen und die Rolle des Christentums in der Geschichte der Vereinigten Staaten in ein positiveres Licht zu rücken.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Also die Republikaner versteh ich langsam immer weniger und weniger, bei denen sitzt doch eine Schraube locker. Glauben die wirklich, dass sie sich mit ihren Mitteln einfach aus der allgemeinem globalen Zusammenwürflung der Geschichte verabschieden können?</p>
<p>Erinnert mich irgendwie an so Geschichten aus dem Mittelalter, &#8230; wenn der Kirche oder einem Kaiser/König oder so irgendeinem etwas nicht hineingepasst hat, zum einzigen Geschichtsschreiber in Umkreis von 500 km rüber ging, 10 Gulden auf den Tisch legte und selbst Hand anlegen durfte. (Nicht das ich mal dabei war, aber irgendwie stell ich mir das so vor &#8230; .)</p>
<p>Aber ich hab sowieso schon länger das Gefühl im Bauch dass wir uns eigentlich bei einigen Punkten wieder Richtung Mittelalter bewegen oder ist das vielleicht nie zu Ende gegangen &#8230; ? Vielleicht sind ja die neumoderene Ideen, Städte und Menschen dieser Welt die Babylons der Bibel, verdorben und zügellos, verhasst von den alten Institutionen &#8230; weil sie einfach nicht parieren wollen</p>
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		<title>q/Talk, Di 23. Feb, Der brave Bürger &#8211; oder das Recht auf eine eigene Meinung?</title>
		<link>http://blog.oisand.net/2010/02/qtalk-di-23-feb-der-brave-burger-oder-das-recht-auf-eine-eigene-meinung/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 08:29:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freakazoid</dc:creator>
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		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[q/depesche 2010-02-19T07:31:49 * Elisabeth Grießler, Attac * Niklas Schinerl, Greenpeace erkunden gemeinsam mit Georg Markus Kainz, inwieweit das ins Haus stehenden Terrorismuspräventionsgesetz die Tätigkeit dieser Vereine betrifft und eventuell gefährdet. Datum: Di, 23. Februar 2010. Zeit: 20.00 (Einlass ab 19.00). Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. Plan:  http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ -&#62; Nr. 55. -.-. &#8211;.- -.-. &#8211;.- -.-. &#8211;.- -.-. &#8211;.- -.-. &#8211;.- -.-. &#8211;.- Österreichs Beamte waren immer schon gewöhnt gute Untertanen zu verwalten. Da irritieren Ausflüge in die direkte Demokratie und eigenständige Willensäußerungen. Das Volk darf suggestive, von oben angeordnete Volksbefragungen beantworten, sich sonst jedoch auf das Kreuzerl am Stimmzettel beschränken. Wieder einmal müssen die Terroristen herhalten, um den Österreichern wieder etwas mehr ihrer Freiheit wegzunehmen. Österreich passt seine Gesetzeslage der Situation am Hindukush an. Mit der Begründung damit besser gegen Terrorismus vorgehen zu können, wartet das Terrorismuspräventionsgesetz auf Beschluss durch den Nationalrat. Das Institut für Strafrecht und Kriminologie, der Österreichische Rechtsanwaltskammertag, oder das Landesgericht Graz stellen die Sinnhaftigkeit dieses weitreichenden Entwurfes in Frage. Journalisten sehen sich in ihrer Berichterstattung bedroht und bekannte NGO&#8217;s warnen vor einem neuen Gummiparagraphen, der sich nur allzu leicht gegen bürgerliche Freiheiten verbiegen lässt. Kann schon die Veröffentlichung von IT-Sicherheitslücken ... .. .<br/><br/> &#187;&#187; <a href="http://blog.oisand.net/2010/02/qtalk-di-23-feb-der-brave-burger-oder-das-recht-auf-eine-eigene-meinung/">mehr...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>q/depesche 2010-02-19T07:31:49</p>
<p>* Elisabeth Grießler, Attac<br />
* Niklas Schinerl, Greenpeace</p>
<p>erkunden gemeinsam mit Georg Markus Kainz, inwieweit das ins Haus stehenden<br />
Terrorismuspräventionsgesetz die Tätigkeit dieser Vereine betrifft und<br />
eventuell gefährdet.</p>
<p>Datum: Di, 23. Februar 2010. Zeit: 20.00 (Einlass ab 19.00).<br />
Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien.<br />
Plan:  <a href="http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/">http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/</a> -&gt; Nr. 55.</p>
<p>-.-. &#8211;.- -.-. &#8211;.- -.-. &#8211;.- -.-. &#8211;.- -.-. &#8211;.- -.-. &#8211;.-<br />
Österreichs Beamte waren immer schon gewöhnt gute Untertanen zu<br />
verwalten. Da irritieren Ausflüge in die direkte Demokratie und<br />
eigenständige Willensäußerungen. Das Volk darf suggestive, von oben<br />
angeordnete Volksbefragungen beantworten, sich sonst jedoch auf das<br />
Kreuzerl am Stimmzettel beschränken.</p>
<p>Wieder einmal müssen die Terroristen herhalten, um den Österreichern<br />
wieder etwas mehr ihrer Freiheit wegzunehmen. Österreich passt seine<br />
Gesetzeslage der Situation am Hindukush an. Mit der Begründung damit<br />
besser gegen Terrorismus vorgehen zu können, wartet das<br />
Terrorismuspräventionsgesetz auf Beschluss durch den Nationalrat.</p>
<p>Das Institut für Strafrecht und Kriminologie, der Österreichische<br />
Rechtsanwaltskammertag, oder das Landesgericht Graz stellen die<br />
Sinnhaftigkeit dieses weitreichenden Entwurfes in Frage. Journalisten sehen<br />
sich in ihrer Berichterstattung bedroht und bekannte NGO&#8217;s warnen vor einem<br />
neuen Gummiparagraphen, der sich nur allzu leicht gegen bürgerliche<br />
Freiheiten verbiegen lässt.</p>
<p>Kann schon die Veröffentlichung von IT-Sicherheitslücken als Medienwerk<br />
eingestuft werden, das der Anleitung terroristischer Straftaten dienen<br />
kann? Müssen Autoren von Chemie-Fachliteratur um ihre Zukunft bangen? Ist<br />
die Ausbildung zum Piloten eine spezifische Terrorvorbereitung?</p>
<p>Wie jeden letzten Dienstag im Monat lädt Georg Markus Kainz zum q/Talk ins<br />
MQ. Das Terrorismuspräventionsgesetz betrifft uns alle. Wie weit es die<br />
Tätigkeit von Vereinen und NGO&#8217;s beeinflusst oder beendet, wird die<br />
Zukunft zeigen. Gesprächspartner werden dieses Mal Niklas Schinerl von<br />
Greenpeace und Elisabeth Grießler von Attac sein, um gemeinsam mit Georg<br />
Markus Kainz zu erkunden, inwieweit die ins Haus stehenden<br />
Gesetzesänderungen die Tätigkeit dieser Vereine betrifft und eventuell<br />
gefährdet.</p>
<p>Hintergrundlektüre</p>
<p>Terrorismuspräventionsgesetz samt Stellungnahmen:<br />
&#8211;&gt; <a href="http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/ME/ME_00119/pmh.shtml">http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/ME/ME_00119/pmh.shtml</a></p>
<p>ORF: NGOs warnen vor Terrorismuspräventionsgesetz:<br />
&#8211;&gt; <a href="http://orf.at/ticker/354555.html">http://orf.at/ticker/354555.html</a></p>
<p>Die Presse: Widerstand gegen Bandion-Ortners Anti-Terror-Gesetz:<br />
&#8211;&gt; <a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/533080/index.do">http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/533080/index.do</a></p>
<p>Online Version: <a href="http://quintessenz.at/d/000100007667">http://quintessenz.at/d/000100007667</a></p>
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		<title>FAQ zum WKR &#8211; Ball</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 15:10:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quandona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[polizei]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsextremismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende war es wieder mal so weit und der Wiener Korporations Ring (WKR) hielt seinen umstrittenen Ball in der Wiener Hofburg ab während die Gegendemonstration verboten, blockiert und schließlich niedergeknüppelt wurde. &#8220;Wer/Was ist der WKR?&#8221; Ein Zusammenschluss schlagender Wiener Burschenschaften. Dazu zählen unter anderem die Burschenschaft Olympia, deren &#8220;alter Herr&#8221; unser dritter Nationalratspräsident Martin Graf ist, und andere ähnliche Gesinnungsgenossen. Grundsätze dieser Vereinigung sind unter anderen: &#8220;Bist du häßlich, fett, krank oder fremd im Lande, bist Du von Sorgenfalten, Weltschmerz oder linksliberaler Gesinnung gepeinigt, trägst Du alternative oder Schicky-Kleidung oder gar ein Flinserl im Ohr, studierst du Psychologie, Politologie oder Theologie oder gar nicht, hast du den Wehrdienst verweigert oder eine Freundin mit, die weder schön noch still ist, kurz: bist Du auf irgendeine Weise abnormal oder unfröhlich, dann bleib lieber zu Hause.“ &#8220;Die Menschen sind nicht gleich.&#8221; &#8220;Es ist nicht diskriminierend Ungleiches ungleich zu behandeln.&#8221; Leider wurden die Grundsätze der Olympia von der Homepage (burschistisch: Heimseite) genommen, doch hier ein Interview mit Hrn. Graf &#8211; http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Graf-Afrikaner-sind-biologisch-anders-0588798.ece Die Burschenschafter begreifen sich selbst als dem deutschen Volk zugehörig, lehnen die Republik Österreich ab und träumen von der Rückkehr in das alte Reich&#8230; &#8220;Warum wird gegen den Ball demonstriert?&#8221; Es soll ... .. .<br/><br/> &#187;&#187; <a href="http://blog.oisand.net/2010/02/faq-zum-wkr-ball/">mehr...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wochenende war es wieder mal so weit und der Wiener Korporations Ring (WKR) hielt seinen umstrittenen Ball in der Wiener Hofburg ab während die Gegendemonstration verboten, blockiert und schließlich niedergeknüppelt wurde.</p>
<p><strong> &#8220;Wer/Was ist der WKR?&#8221;<br />
<span style="font-weight: normal">Ein Zusammenschluss schlagender Wiener Burschenschaften. Dazu zählen unter anderem die Burschenschaft Olympia, deren &#8220;alter Herr&#8221; unser dritter Nationalratspräsident Martin Graf ist, und andere ähnliche Gesinnungsgenossen. Grundsätze dieser Vereinigung sind unter anderen: </span></strong></p>
<ul>
<li>&#8220;Bist du häßlich, fett, krank oder fremd im Lande, bist Du von Sorgenfalten, Weltschmerz oder linksliberaler Gesinnung gepeinigt, trägst Du alternative oder Schicky-Kleidung oder gar ein Flinserl im Ohr, studierst du Psychologie, Politologie oder Theologie oder gar nicht, hast du den Wehrdienst verweigert oder eine Freundin mit, die weder schön noch still ist, kurz: bist Du auf irgendeine Weise abnormal oder unfröhlich, dann bleib lieber zu Hause.“</li>
<li>&#8220;Die Menschen sind nicht gleich.&#8221;</li>
<li>&#8220;Es ist nicht diskriminierend Ungleiches ungleich zu behandeln.&#8221;</li>
</ul>
<p>Leider wurden die Grundsätze der Olympia von der Homepage (burschistisch: Heimseite) genommen, doch hier ein Interview mit Hrn. Graf &#8211; <a title="Interview Graf" href="http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Graf-Afrikaner-sind-biologisch-anders-0588798.ece">http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Graf-Afrikaner-sind-biologisch-anders-0588798.ece<br />
</a>Die Burschenschafter begreifen sich selbst als dem deutschen Volk zugehörig, lehnen die Republik Österreich ab und träumen von der Rückkehr in das alte Reich&#8230;</p>
<p><strong>&#8220;Warum wird gegen den Ball demonstriert?&#8221;<br />
<span style="font-weight: normal">Es soll selbst in Österreich Menschen geben, die mit den oben angeführten Ansichten nicht einverstanden sind.  Weiters darf davon ausgegangen werden (die Öffentlichkeit, also auch die Presse ist von der Veranstaltung ausgeschlossen), dass auf dem Ball nicht nur getanzt und getrunken wird, sondern dass es in erster Linie zum Gedankenaustausch von europäischen Rechtsextremisten, Holocaust-Leugnern und Geschichtsrevisionisten kommt. Schließlich kommen Vertreter der führenden europäischen Rechtsparteien und eine Vielzahl deutscher Burschenschafter zu diesem &#8220;großdeutschen Event&#8221;, die hier unbehelligt das, in Deutschland verbotene, &#8220;Deutschlandlied&#8221; zum besten geben können. Auch soll regelmäßig der &#8220;deutsche Gruß&#8221; zu sehen sein. Vertreter des Verfassungsschutz und der Staatspolizei scheinen entweder nicht vor Ort zu sein, um das zu unterbinden und zu verfolgen, oder sie haben schlicht und einfach kein Interesse daran oder vielleicht tanzen sie sogar selbst mit.</span></strong></p>
<p><strong>&#8220;Warum gibt es bei &#8220;den Linken&#8221; immer Randale?&#8221;<br />
<span style="font-weight: normal">Die Medien versorgen uns gerne mit Bildmaterial auf dem Vermummte auf die Polizei losgehen. Das mag stimmen, zeigt aber nur einen Ausschnitt und verschweigt die Vorgeschichte. </span></strong></p>
<p>Die Vorgeschichte: es wurden von Nationalratsabgeordneten 5 neue Demonstrationen angemeldet, nachdem 2 Tage vor dem Ball die eigentliche Großdemonstration, für die monatelang  geworben wurde, verboten wurde. Im Glauben an die Legalität der neu angemeldeten Demonstration versammelten sich gegen 18:00 an die 800 Menschen am Beginn der Mariahilfer Straße. Und das obwohl bei der Anreise zur Demonstration Menschen durchsucht, Personalien aufgenommen und sie aufgefordert wurden wieder zu verschwinden! Bereits jetzt waren sämtliche Seitenstraßen blockiert und Hundertschaften an Polizei vor, hinter und neben den Demonstranten.<br />
Als die Demo ihre geplante Route antreten wollte zog die Polizei eine Blockade quer über die Mariahilferstraße und stoppte den Marsch nach ca. 20 Metern. Die Demonstranten waren ob dieser Aktion etwas verdutzt, da es nach wie vor keine Gründe für die Anhaltung der Demo gab. Und sie waren nun de facto eingekesselt&#8230; Es folgte die erste Durchsage, dass diese Demonstration aufgelöst ist, wieder ohne Angabe von Gründen. Weiters wurde durchgesagt man könne die Demo durch eine Seitenstraße verlassen, was sich als unmöglich herausstellte, da max. 2 Personen/Minute rausgelassen wurden und selbst dies von der Willkür der agierenden Polizisten abhing, zusätzlich mussten sich alle Personen, die hinaus wollten, ausweisen und dürfen demnächst mit einer Anzeige rechnen.<br />
Vor der Polizeiabsperrung kam es zu Rangeleien als der &#8220;schwarze Block&#8221; versuchte diese zu durchbrechen und sein Recht auf Demonstrationsfreiheit durchzusetzen, was angesichts der Übermacht der Polizei getrost als dumm bezeichnet werden darf. Dies war die EINZIGE Aktion, die von einem Bruchteil der Demonstranten ausging und maximal 2 Minuten dauerte. In den Medien werden aber nur Bilder davon gezeigt und nur diese Bilder werden in den Köpfen der Menschen hängen bleiben, um den Polizeieinsatz zu rechtfertigen.  Dass zu diesem Zeitpunkt 500 friedliche Menschen, Anrainer, Passanten, Touristen und Lokalbesuchern über Stunden in der Kälte (oder den Lokalen) festgehalten wurden wird aber verschwiegen.<br />
Aus dem Kessel wurden immer wieder willkürlich Menschen von der WEGA unter massiven Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz hinausgezerrt. Es wurde verboten die Einsätze zu dokumentieren, Kameras weggerissen, die Sicht verstellt, etc.<br />
Auch bei einer Spontankundgebung am Schwedenplatz, die durch die Innenstadt marschierte, kam es zu Hetzjagden auf Demonstrationsteilnehmer und solche, die dafür gehalten wurden. Weiters wurden in der U-Bahn Station Karlsplatz Menschen niedergeprügelt, gegen die Wand gedrückt, Stiegen hinuntergestossen, etc. Auch bei der Station Keplerplatz kam es zu massiven Repressionen gegen Menschen, die im Verdacht standen die Afterparty aufzusuchen&#8230;.<br />
Dies sind alles dokumentierte Tatsachen, die uns die Medien verschweigen, doch zum Glück gibt es Blogs, Fotos und Videos von unabhängigen Journalisten und Privatpersonen.</p>
<p><strong>&#8220;Wer nichts anstellt hat nichts zu befürchten!&#8221; </strong><br />
Ja, das möchte man gerne glauben. Doch wer selbst schon einmal bei einer Demonstration teilnahm und mit einem Überaufgebot an Polizisten zu tun hatte weiß, dass es denen herzlich egal ist, ob man männlich/weiblich, jung/alt, groß/klein, stark/schwach ist. Sobald der &#8220;Einsatzbefehl&#8221; kommt, sind alle Menschen im Kessel Freiwild. Es darf ganz legal und rechtlich gedeckt auf alles und jeden eingeschlagen werden, was sich bewegt.</p>
<p><strong>&#8220;Wer sich vermummt führt böses im Schilde!&#8221; </strong><br />
Auch das mag für einige zutreffen, aber angesichts der Kriminalisierung ALLER an der Demonstration beteiligten scheint es mehr und mehr zur Pflicht zu werden, sich hinter Schals und Kapuzen zu verstecken, um erstens der Polizeidatenbank zu entgehen und zweitens um zu vermeiden im Bekanntenkreis als &#8220;linker Chaot&#8221; abgestempelt zu werden, wenn man gut erkenntlich auf Pressefotos zu sehen ist. Dies hat natürlich auch mit dem faschistischen Grundkonsens unserer Gesellschaft zu tun, in dem es weitgehend geduldet wird bzw. es sogar zum &#8220;guten Ton&#8221; gehört rechts zu wählen, ausländerfeindlich zu sein und Menschen, die diese Entwicklungen anprangern, gerne als &#8220;Gutmenschen&#8221;, &#8220;Vernaderer&#8221;, &#8220;Verräter&#8221;, usw. diffamiert werden.<br />
Die Kapuze also als Kopftuch der unterdrückten, verängstigten und unfreien österreichischen Zivilgesellschaft.</p>
<p>Alles in allem eine Machtdemonstration der österreichischen Exekutive, die uns verdeutlicht,<br />
dass es niemand wagen soll, rechte Umtriebe in Österreich zu verurteilen,<br />
dass es normal ist, dass sich Europas rechte Elite im bedeutendstem Gebäude unserer Republik treffen darf und<br />
dass die (mediale) Öffentlichkeit Antifaschismus ablehnt.</p>
<p>Hier noch einige links zu unabhängigen Medien, nachdem in den Printmedien ausschließlich die Polizeiberichte zu finden sind&#8230;..<br />
<a href="http://www.politwatch.at/">http://www.politwatch.at/</a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/martin-juen-fotografie/sets/72157623310672074/">http://www.flickr.com/photos/martin-juen-fotografie/sets/72157623310672074/</p>
<p>http://www.flickr.com/photos/daniel-weber/sets/72157623185318185/</p>
<p></a><a href="http://urbangold.at/events/43-chase-those-crazy-baldheads-out-of-town-wkr-ball-2010">http://urbangold.at/events/43-chase-those-crazy-baldheads-out-of-town-wkr-ball-2010</a><br />
uvm.</p>
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