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	<title>Oisand - Blog</title>
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	<description>( ... ein multi-user-blog über götter und die welt allgemein)</description>
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		<title>CCC: Forderungen für ein lebenswertes Netz</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 08:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freakazoid</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Forderungen für ein lebenswertes Netz Der Chaos Computer Club (CCC) hat seit Beginn seines Bestehens die Chancen und Möglichkeiten, die das vernetzte Leben mit sich bringt, erkannt und propagiert. Viele der ursprünglichen – damals noch futuristisch anmutenden – Visionen sind inzwischen nicht nur Realität, sondern Selbstverständlichkeiten in der Mitte der Gesellschaft geworden. Der Einzug des Internets in den Alltag fast der gesamten Bevölkerung hat uns Datenschutzsorgen gebracht, aber auch zu einer Demokratisierung, einer Bereicherung aus wissenschaftlicher, sozialer und künstlerischer Sicht geführt. Die Selbstheilungskräfte des Internets haben dabei viele befürchtete dystopische Auswüchse ohne staatliches Eingreifen verhindern können. Aus unserer Sicht liegt der aktuellen Diskussion eine Fehleinschätzung zugrunde, an welchen Stellen Regulierungsbedarf notwendig ist und an welchen nicht. Wir haben daher in klare Worte gefaßt, welche Errungenschaften erhalten und welche aktuellen Mißstände unserer Meinung nach angepackt werden müssen, welche Risiken für die Zukunft einer wettbewerbs- und lebensfähigen Gesellschaft im Netz wir sehen und wohin die Reise gehen soll. Diese Reise kann natürlich nur unter Mitnahme aller Bürger, die ausreichend schnell, unzensiert und unbevormundet an ein interaktives Netz angeschlossen sind, Fahrt aufnehmen. Wir sehen es als Problem, wenn das Netz nur als Quell ewigen Übels wahrgenommen wird, welches streng reguliert und möglichst mehrwert-gerecht ... .. .<br/><br/> &#187;&#187; <a href="http://blog.oisand.net/2010/07/ccc-forderungen-fur-ein-lebenswertes-netz/">mehr...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Forderungen für ein lebenswertes Netz</strong></p>
<p>Der Chaos Computer Club (CCC) hat seit Beginn seines Bestehens die Chancen und Möglichkeiten, die das vernetzte Leben mit sich bringt, erkannt und propagiert. Viele der ursprünglichen – damals noch futuristisch anmutenden – Visionen sind inzwischen nicht nur Realität, sondern Selbstverständlichkeiten in der Mitte der Gesellschaft geworden. Der Einzug des Internets in den Alltag fast der gesamten Bevölkerung hat uns Datenschutzsorgen gebracht, aber auch zu einer Demokratisierung, einer Bereicherung aus wissenschaftlicher, sozialer und künstlerischer Sicht geführt. Die Selbstheilungskräfte des Internets haben dabei viele befürchtete dystopische Auswüchse ohne staatliches Eingreifen verhindern können. Aus unserer Sicht liegt der aktuellen Diskussion eine Fehleinschätzung zugrunde, an welchen Stellen Regulierungsbedarf notwendig ist und an welchen nicht.</p>
<p>Wir haben daher in klare Worte gefaßt, welche Errungenschaften erhalten und welche aktuellen Mißstände unserer Meinung nach angepackt werden müssen, welche Risiken für die Zukunft einer wettbewerbs- und lebensfähigen Gesellschaft im Netz wir sehen und wohin die Reise gehen soll. Diese Reise kann natürlich nur unter Mitnahme aller Bürger, die ausreichend schnell, unzensiert und unbevormundet an ein interaktives Netz angeschlossen sind, Fahrt aufnehmen.</p>
<p>Wir sehen es als Problem, wenn das Netz nur als Quell ewigen Übels wahrgenommen wird, welches streng reguliert und möglichst mehrwert-gerecht präsentiert werden muß. Als Abbild des Lebens hat der Markt im Netz seinen Platz – genau wie die Politik, aber keiner der Spieler darf zum übermächtigen Kontrolleur werden. Dazu muß der Staat mit gutem Beispiel vorangehen, darf sich nicht weiter in IT-Großprojekten über den Tisch ziehen lassen, muß die digitale Intimsphäre seine Bürger achten und selbst mit angemessener Transparenz für alle nachvollziehbar, am besten gar maschinenlesbar werden. Und wer Mißstände, Korruption und Datenskandale aufdeckt, muß belohnt, nicht geächtet und bestraft werden.</p>
<p>Dabei sollen die Netzbürger nicht bloß als statistische (Stör-)Größe in ausufernd wachsenden Datenbanken verbucht und verarbeitet werden. Im Gegenteil: Sie sind der Souverän und müssen im selbstbestimmten Umgang mit ihrem Netz ausgebildet werden. Dazu gehört, den Wert von Privatsphäre zu erkennen und mit den intimsten Geheimnissen achtsam umzugehen. Das Netz ist unsere gemeinsame Infrastruktur; unser Staat sollte sie aufbauen, hegen und pflegen, anstatt sich auf das Kleinhalten und Reglementieren zu konzentrieren.</p>
<p>Wir müssen Sorge tragen, daß Bedarfsträger und Verwertungsindustrie nicht mehr Provider und Webseitenbetreiber als Hilfssheriffs und Sündenböcke vor den Karren spannen können. Gleichzeitig müssen die seit langem konkret bekannten Fehlentwicklungen bei Fragen der Softwarepatente und des Urheberrechts korrigiert werden. Ohne neue Grundregeln für das Immaterialgüterrecht und eine Orientierung am Gemeinwohl statt an den wirtschaftlichen Interessen einiger weniger wird sich die Kluft zwischen Politikern und Internetgemeinde nur noch vertiefen.</p>
<p>Wir haben unseren Standpunkt in die folgenden elf Thesen zusammengefaßt, die wir hiermit zur Diskussion stellen.</p>
<p>Thesen zur Netzpolitik</p>
<p><strong>1. Netzzugang ist ein Grundrecht und Bedingung für die Teilnahme am kulturellen und politischen Leben</strong></p>
<p>Es ist Aufgabe des Staates, dafür Sorge zu tragen, daß alle Bürger Zugang zu breitbandigem Internet haben. Als Medium der Informationsbeschaffung löst das Internet den Fernseher ab, daher muß auch die Grundversorgung großzügig dimensioniert sein, damit sich jeder Bürger breitbandigen Netzzugang leisten kann. Auch darf der Entzug des Netzzugangs nicht als Strafe in Erwägung gezogen werden, weil das verhindern würde, daß Bürger am kulturellen und politischen Leben teilnehmen können.</p>
<p><strong>2. Nutzen des Netzes kann sich nur entfalten, wenn die Netzneutralität garantiert ist</strong></p>
<p>Kein Zugangsanbieter darf nach inhaltlichen Kriterien Einfluß auf die Verfügbarkeit, Priorisierung oder Bandbreite der weitergeleiteten Daten nehmen. Einflußnahme ist generell nur akzeptabel, wenn das dem Kunden gegenüber transparent und Teil der Vertragsbedingungen ist und tatsächlich ein Kapazitätsengpaß besteht, also der Einfluß dazu dient, allen Kunden einen fairen Teil der bestehenden Kapazität zuteil werden zu lassen.</p>
<p>Ein Zugangsanbieter dürfte etwa – wenn das im Vertrag steht – allen Kunden die Bandbreite beschränken, um eine Mindestbandbreite für Telefonie zu reservieren, weil Telefonate sonst gar nicht gingen. Beim Beschränken der Bandbreite dürfte er aber nicht die weiterzuleitenden Daten durchleuchten und etwa nur manche Dienste beschränken.</p>
<p><strong>3. IT-Großprojekte der öffentlichen Hand nach sinnvollen Kriterien vergeben</strong></p>
<p>Es sollen in Zukunft die sachpolitischen Fragen im Vordergrund stehen. Das Konzept und die Vergabe von staatlichen IT-Projekten sollen nicht weiterhin als bloße Förderprojekte für die IT-Industrie betrachtet werden. Es ist stets auch eine vorsichtige Abwägung zwischen Bürokratieabbau und zentralisierter Datenerfassung zu bedenken.</p>
<p>In Deutschland werden nicht selten IT-Projekte vergeben, denen es an sinnvoller Begründung und sachkundiger Konzeption mangelt. Regelmäßig scheitern sie auf ganzer Linie. Vom digitalen Behördenfunk über die Finanzamts-Software, über den “Exportschlager” Mautinfrastruktur bis hin zum “Exportschlager” Gesundheitskarte bietet das staatlich geförderte Portfolio reihenweise Rohrkrepierer.</p>
<p><strong>4. Öffentliche Daten transparent handhaben</strong></p>
<p>Mit Steuermitteln finanzierte Ergebnisse und Inhalte müssen allgemeinfrei werden. Der Staat hat dafür zu sorgen, daß sie im Internet für jeden verfügbar sind. Patente auf Ergebnisse, die aus Steuermitteln finanziert wurden, sind unzulässig.</p>
<p>Die Allgemeinheit betreffende Daten wie statistische Erhebungen, Wetterdaten, geographische Daten und Karten, Satellitenaufnahmen etc. fallen auch unter diese Regelung, selbst wenn sie nicht mit Steuermitteln finanziert wurden.</p>
<p><strong>5. Klare Absage an Softwarepatente</strong></p>
<p>Softwarepatente bedrohen nicht nur die europäische Softwareindustrie, sondern auch das Internet selbst. Obwohl es laut Gesetz keine Softwarepatente gibt, hat das Europäische Patentamt hunderte von ihnen erteilt. Diese Patente sollen allesamt gestrichen werden. Es muß gesetzlich sichergestellt werden, daß es auch in Zukunft keine Softwarepatente gibt.</p>
<p><strong>6. Urheberrechtgesetzgebung modernisieren</strong></p>
<p>Der Urheberrechtsschutz darf nicht weiter ausufern. Die Durchsetzung der Rechte der Verwertungsindustrie hat zu einem massenhaften betriebenen Abmahn-Geschäftsmodell und damit zu einem Rechtsmißbrauch geführt. Wir fordern daher eine Bagatellgrenze für die Verfolgung von Verletzungen von Immaterialgüterrechten und die Einschränkung der Kosten bei der Durchsetzung gegen Privatleute ohne kommerzielle Vorteile aus der Verletzung. Die Schutzfristen für urheberrechtlich geschützte Werke sollen verkürzt werden, um die Allmende zu stärken.</p>
<p>Der Chaos Computer Club setzt sich für eine Neuregelung des Kompensationsmodells für Urheber ein. Ihre Rechte und ihre Unabhängigkeit von der Verwertungsindustrie sollen gestärkt werden. Der CCC wird hierzu eine eigene Idee für die Bezahlung vorstellen, welche die Idee der Kulturflatrate abwandelt.</p>
<p><strong>7. Zugangsprovider haften nicht für die Daten ihrer Kunden</strong></p>
<p>Neben den Zugangsprovidern soll auch die Haftung der Webseitenbetreiber für Daten ihrer Benutzer ausgeschlossen werden. Zugangsprovider und Betreiber von Webseiten sollen zudem nur in schwerwiegenden Kriminalfällen die persönlichen Daten ihrer Kunden und Benutzer offenbaren dürfen.</p>
<p>Diensteanbietern sollen ermuntert werden, keine Logdaten über ihre Benutzer zu erheben und nicht nach persönlichen Daten zu fragen.</p>
<p><strong>8. Private Daten besser schützen</strong></p>
<p>Für den Staat muß eine rigide Datensparsamkeitsregelung gelten. Daten, die nicht objektiv gebraucht werden, dürfen nicht erhoben werden. Anfallende Daten sind unverzüglich zu löschen, wenn kein Speicherzweck belegt werden kann. Hier sind keine könnte-würde-hätte-Argumentationen der Polizeilobby gültig, sondern ein konkreter und die Nachteile aufwiegender Nutzen muß nachgewiesen sein. Das Weitergeben von zu Unrecht erhobenen Daten sowie Datenmißbrauch sollen endlich mit empfindlichen Strafen bewährt werden.</p>
<p>Auch bestehende Regelungen müssen geprüft werden. Andere Länder kommen ganz ohne Personalausweis aus, etwa die USA und Großbritannien. Wieso brauchen wir einen Personalausweis, zumal einen mit biometrischen Daten und Online-Zugriff der Behörden auf die Ausweisdaten? Wieso darf unser Paß biometrische Daten enthalten? Biometrische Ausweisdokumente mit funkendem Mikrochip sind nicht sinnvoll begründet, daher soll ihre Verbreitung nicht fortgeführt werden.</p>
<p><strong>9. Recht auf Anonymität etablieren</strong></p>
<p>Anonymität ist ein wichtiges Gut, sowohl in der realen Welt als auch im Internet. Für die politische Willensbildung ist es wichtig, daß Bürger sich informieren und diskutieren können, ohne sich beobachtet oder verfolgt zu fühlen. Authentizität im Internet darf nicht zu Lasten der Anonymität gehen und nicht durch erkennungsdienstliche Behandlung erkauft werden.</p>
<p>Wir fordern daher, daß Betreiber bestehender anonymer Kommunikationsmöglichkeiten wie etwa Tor nicht weiter Verfolgung und Repressalien ausgesetzt werden, sondern eindeutlich gesetzlich geklärt wird, daß sie nicht für über ihre Dienste getätigte Äußerungen belangt werden dürfen. Die vermehrten Beschlagnahmen von Computern, die Anonymisierungsdienste betreiben, sind zu beenden. Dies gilt umso mehr, da Menschen aus nicht-demokratischen Staaten auf die Bereitstellung solcher Dienste angewiesen sind.</p>
<p><strong>10. Profilbildung über Menschen verhindern</strong></p>
<p>Im Internet verbreitete Daten betreffen die Privatsphäre der Bürger und lassen das Erstellen umfangreicher Persönlichkeitsprofile zu. Sie müssen daher stark geschützt werden. Dies betrifft sowohl die Nutz- als auch die Bewegungsdaten. Die Zusammenführung von Daten ermöglicht zusätzliche Einblicke in die Privatsphäre der Bürger. Daher soll datenschutzrechtlich dafür gesorgt werden, daß auch jemand, der legal Zugriff auf mehrere Datenbanken hat, daraus für ihn nicht das Recht auf Zusammenführung der Daten folgt.</p>
<p>Datenverschlüsselung als Mittel zum informationellen Selbstschutz ist ein Grundrecht und darf nicht beschnitten werden. Dazu gehört auch, daß niemand gezwungen werden kann, seine Paßwörter oder Schlüssel offenzulegen.</p>
<p><strong>11. Whistleblower-Schutz verbessern</strong></p>
<p>Whistleblower müssen geschützt und dürfen nicht verfolgt werden. Keiner, der den Mut zeigt, verborgene Mißstände öffentlich zu machen, darf benachteiligt werden. Wer unbequeme Wahrheiten auch unter persönlicher Gefahr ausspricht und weitergibt, soll daher gesetzlich geschützt werden.</p>
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		<title>Deutsch reden oder Pappn halten?</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 08:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freakazoid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
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		<description><![CDATA[für das netz-Archiv aus http://derstandard.at/1276413495020/Kommentar-der-Anderen-Deutsch-reden-oder-Pappn-halten 18.06.2010 19:01 &#124; Karl-Markus Gauss Deutsch reden oder Pappn halten? &#8220;Vertrag von St. Johann&#8221; als Schulbeispiel für fortschreitende Verkärntnerung Österreichs &#8211; Von Karl-Markus Gauss Vor ein paar Jahren war ich auf der Hochebene von Asiago, nördlich von Verona und Vicenza, unterwegs, um die letzten Zimbern zu suchen. Ich traf ein paar greise Frauen und Männer, die sich noch in der Sprache ihrer Vorfahren, dem ältesten deutschen Dialekt, der bis heute überlebt hat, unterhalten konnten. Fast alle von ihnen erzählten mir, empört noch in hohem Alter, dieselbe traurige Geschichte: Als sie zu Zeiten Mussolinis in italienische Schulen gingen, war es ihnen verboten, selbst im Pausengespräch untereinander ihre Muttersprache zu verwenden. Der faschistische Staat anerkannte nur eine Sprache, und die war Italienisch. Entkam einem Schüler doch ein Wort in der verbotenen Sprache seiner Eltern, wurde der Übeltäter vom Lehrer vor die versammelte Klasse befohlen, und er musste den Mund öffnen, damit ihm der Lehrer hineinspucke und so die Liebe zur italienischen Sprache in ihn pflanze. Fast überall, wo ich in Europa unterwegs war, haben mir die Angehörigen der kleinen Nationalitäten, die ich besuchte, ähnliche Geschichten erzählt. Der autoritäre Staat, der sich als Vaterland versteht, kann die Vielfalt ... .. .<br/><br/> &#187;&#187; <a href="http://blog.oisand.net/2010/06/deutsch-reden-oder-pappn-halten/">mehr...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>für das netz-Archiv aus http://derstandard.at/1276413495020/Kommentar-der-Anderen-Deutsch-reden-oder-Pappn-halten</p>
<p><span style="color: #990000;">18.06.2010 19:01 | Karl-Markus Gauss</span></p>
<p><strong>Deutsch reden oder Pappn halten?</strong><br />
&#8220;Vertrag von St. Johann&#8221; als Schulbeispiel für fortschreitende Verkärntnerung Österreichs &#8211; Von Karl-Markus Gauss</p>
<p>Vor ein paar Jahren war ich auf der Hochebene von Asiago, nördlich von Verona und Vicenza, unterwegs, um die letzten Zimbern zu suchen. Ich traf ein paar greise Frauen und Männer, die sich noch in der Sprache ihrer Vorfahren, dem ältesten deutschen Dialekt, der bis heute überlebt hat, unterhalten konnten. Fast alle von ihnen erzählten mir, empört noch in hohem Alter, dieselbe traurige Geschichte: Als sie zu Zeiten Mussolinis in italienische Schulen gingen, war es ihnen verboten, selbst im Pausengespräch untereinander ihre Muttersprache zu verwenden. Der faschistische Staat anerkannte nur eine Sprache, und die war Italienisch. Entkam einem Schüler doch ein Wort in der verbotenen Sprache seiner Eltern, wurde der Übeltäter vom Lehrer vor die versammelte Klasse befohlen, und er musste den Mund öffnen, damit ihm der Lehrer hineinspucke und so die Liebe zur italienischen Sprache in ihn pflanze.</p>
<p>Fast überall, wo ich in Europa unterwegs war, haben mir die Angehörigen der kleinen Nationalitäten, die ich besuchte, ähnliche Geschichten erzählt. Der autoritäre Staat, der sich als Vaterland versteht, kann die Vielfalt an Muttersprachen, die auf seinem Territorium gesprochen werden, nicht dulden. Sie sind ihm ein Ärgernis, weil er seinen Zuständigkeitsbereich auf die Alltagskultur seiner Untertanen auszudehnen trachtet, und ein beständiger Anlass, die natürlichen Dinge administrativ, mit immer neuen Geboten und Verboten, Strafen und Schikanen zu regeln.</p>
<p>Keine Sorge, ich will damit keineswegs behaupten, dass am Elisabethinum in St. Johann/Pongau den Kindern von Migranten bald auf die beschriebene Weise dabei geholfen werde, sich widerspruchslos &#8211; und jedenfalls in ihrer eigenen Sprache wortlos &#8211; in das zu fügen, was vielen als Integration erscheint und doch nur sprachpolizeiliche Dummheit ist. Aber diese katholische Schule, die bisher über einen guten Ruf verfügte und sich in ihren &#8211; auf der vorzüglich gestalteten Homepage nachlesbaren &#8211; Grundsätzen auf die Kraft des Heiligen Geistes beruft, war jedenfalls von allen guten Geistern verlassen, als sie ihre Schüler und deren Eltern auf einen &#8220;Vertrag&#8221; verpflichtete: Gemäß diesem wird aus der Schule ein vaterländisches Territorium, auf dem, auch in der Pause, auch im Gespräch von Freunden, nur eine Sprache erlaubt ist.</p>
<p>Es war ohne jeden Sinn und ein geradezu mutwilliges Unterfangen, sich einen solchen Vertrag einfallen zu lassen. Wer auf der Homepage genauer nachsieht, wird feststellen, dass unter den 400 Schülern des Elisabethinums ganze 16 einen sogenannten Migrationshintergrund haben. Es ist also von schwer zu überbietender Lächerlichkeit, zu behaupten, es gelte das Anrecht der österreichischen Schüler zu schützen, in der Pause nicht vom Gespräch ausgeschlossen zu werden; man kann sich gut vorstellen, wie die 25 Österreicher durch die eine Migrantin, die statistisch auf sie kommt, ausgegrenzt und provoziert werden. Es gab schlicht keinen Anlass für diesen Vertrag. Aber vielleicht wird der Gemeinderat von St. Johann ja demnächst verfügen, dass an der Salzach die Robbenjagd verboten sei.</p>
<p>Der Wahn, das Leben mit immer neuen Verordnungen zu reglementieren und selbst für Probleme, die gar nicht vorhanden sind, administrative oder legistische Lösungen zu finden, erschafft gezielt Konflikte, wo vorher keine waren. Wie dieser Vertrag erweist, schreitet die Verkärntnerung Österreichs zügig voran, vor allem auch, was die Unverfrorenheit betrifft, mit der die Wirklichkeit verleugnet wird. Wie die 400 Jugendlichen vor den sechzehn, die allesamt die deutsche Sprache beherrschen, aber eben auch ihre Migrationssprachen noch nicht vergessen haben, geschützt werden müssen, so muss ja auch Deutschkärnten vor seiner eingesessenen slowenischen Bevölkerung geschützt werden, und gleich dem Territorium der Salzburger Schule ist ganz Kärnten ein einsprachiges Herrschaftsgebiet.</p>
<p>Noch einiges andere droht in Salzburg so zu werden, wie es in Kärnten bereits ist. Der Lehrervertreter der Schule, Wolfgang Wenger, übrigens ein Schriftsteller, und ein durchaus ernstzunehmender, hat den Wirbel kritisiert, den der &#8220;Vertrag von St. Johann&#8221; , der in die österreichische Schulgeschichte eingehen wird, hervorgerufen hat. In den Salzburger Nachrichten meinte er, dass es diesen Vertrag zwar gebe, aber keiner, der gegen ihn verstoße, deswegen aus der Schule &#8220;geschmissen&#8221; werde. Na bravo, aber trotzdem, lieber Wolfgang, ist es nicht gut, einen Vertrag zu schließen und denen, die ihn geschlossen haben, dann zu sagen, dass er ohnedies nicht eingehalten zu werden braucht. So werden die Salzburger Schülerinnen nämlich zu Kärntner Politikern erzogen, die schon lange wissen, dass Gesetze nichts gelten, Regeln jederzeit gebrochen und im Übrigen drauflos gelogen und betrogen werden darf, wie es einem gerade passt.</p>
<p>Wie immer, wenn etwas Dummes geschieht, werden die Leute, die davon hören, selbst sofort dümmer. Dass die FPÖ von dem Vertrag begeistert ist und verlangt, dass er österreichweit zur Anwendung komme, war zu erwarten, der ungewollten Zuspruch, den das Elisabethinum von dieser Seite erfährt, ist wohlverdient. Jene, die sich bei uns am innigsten bemühen, die Integration zu behindern, pflegen sie periodisch ja am lautesten einzufordern. Aber auch die Landeshauptfrau Burgstaller, immerhin von der Sozialdemokratischen Partei, findet den nutzlosen Vorschlag aus unerfindlichen Gründen hilfreich, und die Integrationslandesrätin Doraja Eberle von der ÖVP, bisher für ihre glaubhaft verfochtene Weltoffenheit bekannt, hat sich gar zu dem Kommentar hinreißen lassen: &#8220;Wenn jemand nicht Deutsch reden will, kann er auch schweigen.&#8221;</p>
<p>Dieser Satz ist ungebührlich unlogisch und unerwartet bösartig. Unlogisch, weil die folgerichtige Conclusio aus dem Vertrag eigentlich lautet: Wer eine uns fremde Muttersprache hat, soll schweigen. Bösartig, weil sie den Migranten die Perspektive weist, ihre Muttersprache entweder zu verleugnen oder gefälligst die Pappn zu halten.</p>
<p>Dass ein solcher Vertrag pädagogisch nichts taugt, ist klar, die Kenntnis und Wertschätzung der eigenen Muttersprache ist bekanntlich die Voraussetzung dafür, andere Sprachen erlernen zu können. Was die Kinder der Migranten erfahren, ist jedoch, dass es erlaubte und verbotene Sprachen gibt und die eigene jedenfalls nichts wert ist. Freilich hat die Direktorin eine Ausnahme von der selbst gestellten Regel gewährt: Beim Lachen und beim Weinen, sagte sie, sei die Sprachenverordnung außer Kraft gesetzt. Ich dachte ja, beim Schuleingang hänge bestimmt die Tafel: &#8220;Hier wird Deutsch gelacht.&#8221; Aber dem ist nicht so, in St. Johann darf weiterhin auf Türkisch oder Kroatisch gelacht werden, auch wenn es wenig Anlass dazu gibt.</p>
<p>In ihrem Leitbild (Homepage) führt das Elisabethinum als ersten Punkt an: &#8220;Als Kinder des einen Vaters einander Würde und Halt geben.&#8221; Zur Würde des Menschen gehört, das haben mich die alten Leute aus dem Zimbernland gelehrt, dass er seine Muttersprache nicht verleugnen muss und sie dort, wo sie ihm frommt und nutzt, zum Beispiel in der Schulpause, auch gebrauchen darf. (DER STANDARD Printausgabe, 19.6.2010)</p>
<p><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Markus_Gauß">Karl-Markus Gauss</a></strong>, geb. 1954, Schriftsteller, Essayist und Herausgeber, lebt in Salzburg; zuletzt erschienen: &#8220;Die fröhlichen Untergeher von Roana&#8221; (Zsolnay 2009)</p>
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		<title>Hans Dichand ist tot!</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 07:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freakazoid</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Mit Hans Dichands Tod ist der zweite Weltkrieg auch in Österreich zu Ende gegangen. Sollte irgendwer trauern, dann ist mein Mitgefühl mit ihm, wie mit jedem Trauernden. Ich glaube, um Dichand trauern wenige. Ich sicher nicht.&#8221; -aus http://www.zib21.com/jetztzeit/nachruf-auf-hans-dichand/ &#8220;Mit Dichands Tod ist der zweite Weltkrieg in Österreich zu Ende gegangen &#8230;.&#8221; &#8211; ich würde sagen, hoffentlich ist eine Zeit vorbei in der eine Zeitung/ein Mann soviel Zwist und Zwietracht, soviel Unsinn in den Köpfen der Österreicher hineingewürgt hat &#8211; immer und immer wieder. Hoffentlich ist die Zeit endlich gekommen, dass die Österreicher, deren Köpfe, befreit werden &#8211; von einer landesweite rassistischen, nationalistischen, mittelalterlichen und verlogenen Propaganda-Maschinerie. Nicht dass es keine andere Zeitungen in Österreich gäbe, die fast genauso beschränkt wären, aber die Krone war nun mal der triumphale König auf diesem Feldzug gegen den &#8220;Schwarzen Mann&#8221; in diesem Land. Die Krone hat nun die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln, wir werden sehen ob und wie &#8211; und wer weiss, vielleicht werden wir in den nächsten Monaten sogar eine Überraschung erleben, &#8230; HOFFENTLICH!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mit Hans Dichands Tod ist der zweite Weltkrieg auch in Österreich zu Ende gegangen. Sollte irgendwer trauern, dann ist mein Mitgefühl mit ihm, wie mit jedem Trauernden. Ich glaube, um Dichand trauern wenige. Ich sicher nicht.&#8221; -aus <a href="http://www.zib21.com/jetztzeit/nachruf-auf-hans-dichand/">http://www.zib21.com/jetztzeit/nachruf-auf-hans-dichand/</a></p>
<p>&#8220;Mit Dichands Tod ist der zweite Weltkrieg in Österreich zu Ende gegangen &#8230;.&#8221; &#8211; ich würde sagen, hoffentlich ist eine Zeit vorbei in der eine Zeitung/ein Mann soviel Zwist und Zwietracht, soviel Unsinn in den Köpfen der Österreicher hineingewürgt hat &#8211; immer und immer wieder.</p>
<p>Hoffentlich ist die Zeit endlich gekommen, dass die Österreicher, deren Köpfe, befreit werden &#8211; von einer landesweite rassistischen, nationalistischen, mittelalterlichen und verlogenen Propaganda-Maschinerie.</p>
<p>Nicht dass es keine andere Zeitungen in Österreich gäbe, die fast genauso beschränkt wären, aber die Krone war nun mal der triumphale König auf diesem Feldzug gegen den &#8220;Schwarzen Mann&#8221; in diesem Land.</p>
<p>Die Krone hat nun die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln, wir werden sehen ob und wie &#8211; und wer weiss, vielleicht werden wir in den nächsten Monaten sogar eine Überraschung erleben, &#8230; HOFFENTLICH!</p>
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		<title>Diaspora &#8211; http://joindiaspora.com/</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 18:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freakazoid</dc:creator>
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		<description><![CDATA[diaspora /dī-ˈas-p(ə-)rə, dē-/ origin: Greek, διασπορά – “a scattering [of seeds]” 1. the privacy aware, personally controlled, do-it-all distributed open source social network &#8230; hab mich gerade durch deren website gelesen und ich muss sagen, wenn die wirklich das so hinkriegen &#8211; dann ist das schon eine halbe social-network-revolution &#8230;. und ihre ansätze sind wirklich gut. warum muss unsere kommunkation im social-network / internet zentral über facebook und co laufen? warum kann sie nicht genau so sein wie im echten leben &#8211; und das ist eindeutig dezentral &#8230;. ausser vielleicht der stammtisch, aber das ist dann wohl mit einem irc-chat vergleichbar. soweit ich das verstanden hab soll diaspora genau so funktionieren wie zb. man zum beispiel selber einen wordpress blog oder ähnliches hosten kann. oder man geht auf wordpress.com und steigt dort ein. komplett verschlüsselt und mit kanälen zu anderen plattformen &#8230;. twitter, flickr, facebook, &#8230;. . die werden das projekt (stufe 1) laut ihrem blog den sommer durch in ca. 3 monaten rausstampfen und freigeben. der code wird unter der GPL veröffentlicht und jeder kann dadurch machen damit was er will. ich bin jedenfalls schon gespannt! http://twitter.com/joindiaspora http://joindiaspora.com und hier ein interessanter artikel zu dem facebook problem &#8211; http://www.zephoria.org/thoughts/archives/2010/05/14/facebook-and-radical-transparency-a-rant.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>diaspora /dī-ˈas-p(ə-)rə, dē-/<br />
origin: Greek, διασπορά – “a scattering [of seeds]”<br />
1. the privacy aware, personally controlled, do-it-all distributed open source social network</p>
<p>&#8230; hab mich gerade durch deren website gelesen und ich muss sagen, wenn die wirklich das so hinkriegen &#8211; dann ist das schon eine halbe social-network-revolution &#8230;. und ihre ansätze sind wirklich gut. </p>
<p><img src="http://www.joindiaspora.com/images/this_is_us.jpg" alt="joindiaspora team" /></p>
<p>warum muss unsere kommunkation im social-network / internet zentral über facebook und co laufen? warum kann sie nicht genau so sein wie im echten leben &#8211; und das ist eindeutig dezentral &#8230;. ausser vielleicht der stammtisch, aber das ist dann wohl mit einem irc-chat vergleichbar.</p>
<p>soweit ich das verstanden hab soll diaspora genau so funktionieren wie zb. man zum beispiel selber einen wordpress blog oder ähnliches hosten kann. oder man geht auf wordpress.com und steigt dort ein.  komplett verschlüsselt und mit kanälen zu anderen plattformen &#8230;. twitter, flickr, facebook, &#8230;. .</p>
<p>die werden das <a href="http://joindiaspora.com/project.html">projekt (stufe 1)</a> laut ihrem <a href="http://joindiaspora.com/blog.html">blog</a> den sommer durch in ca. 3 monaten rausstampfen und freigeben.  der code wird unter der GPL veröffentlicht und jeder kann dadurch machen damit was er will.  </p>
<p>ich bin jedenfalls schon gespannt!</p>
<p><a href="http://twitter.com/joindiaspora">http://twitter.com/joindiaspora</a><br />
<a href="http://joindiaspora.com">http://joindiaspora.com</a></p>
<p>und hier ein interessanter artikel zu dem facebook problem &#8211; <a href="http://www.zephoria.org/thoughts/archives/2010/05/14/facebook-and-radical-transparency-a-rant.html">http://www.zephoria.org/thoughts/archives/2010/05/14/facebook-and-radical-transparency-a-rant.html</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Google Wohltätigkeitsfonds (Auszahlungsnummer: GF-EUROPA-9EJFYT-2010)</title>
		<link>http://blog.oisand.net/2010/05/google-wohltatigkeitsfonds-auszahlungsnummer-gf-europa-9ejfyt-2010/</link>
		<comments>http://blog.oisand.net/2010/05/google-wohltatigkeitsfonds-auszahlungsnummer-gf-europa-9ejfyt-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 11:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freakazoid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[email-betrüger]]></category>
		<category><![CDATA[hinweis]]></category>
		<category><![CDATA[internetkultur]]></category>
		<category><![CDATA[spam]]></category>

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		<description><![CDATA[hahahahaha &#8211; was für ein Schwachsinn, aber ned schlecht &#8230;. übrigens &#8220;5. MacDonalds&#8221; ist Sponsor also ACHTUNG &#8211; EMAIL -BETRÜGER! &#8220;Google International Inc. teilt Ihnen hiermit nochmals die Ergebnisse von Google Wohltätigkeitsfonds fuer E-Mail-Adresse Gewinn [fuer Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Oesterreich und Deutsch Spreken Einwohner] Programm mit. Wir haben Ihnen gestern diese Notifikation gesendet, und wir senden es nochmals damit Sie ein neues Formular ausfuellen und senden koennen (fuer Ihre Durchschnitt). Die endgueltige Programme wurden auf dem 10 May 2010 in Stuttgart, Deutschland gehalten. Dies Ergebnis ist jetzt zu Ihnen heute 11 May 2010 freigegeben worden. Ihre E-Mail-Adresse, die in der Einer Kategorie befestigt wird, hat €5,000,000.00 EUR (FUENF MILLIONEN EUROS) gewonnen, und dazu ist Ihre E-Mailadress als ein Gewinner fuer den Geldpreis vom €5,000,000.00 EUR (FUENF MILLIONEN EUROS) gewaehlt worden. Diese Programme wurde von den Google International Inc. und die unten genannten Firmen fundiert: 1. Mercedes Benz 2. Mastercard 3. Allianz 4. Becks 5. MacDonalds Alle E-Mail-Adressen wurden automatisch durch ein Computerstimmzettelsystem ausgewaehlt, in den Ihre Email-Adresse als einer der ZEHN {10} gluecklichen Gewinner in der Ersten Kategorie ausgewaehlt wurde. Andere Gewinner in Ihrer Kategorie lautet: 1. Dr. Joerg Müller &#8211; Aus Basel, Schweiz 2. Frau Melanie Bäcker &#8211; Aus ... .. .<br/><br/> &#187;&#187; <a href="http://blog.oisand.net/2010/05/google-wohltatigkeitsfonds-auszahlungsnummer-gf-europa-9ejfyt-2010/">mehr...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>hahahahaha &#8211; was für ein Schwachsinn, aber ned schlecht &#8230;. übrigens &#8220;5. MacDonalds&#8221; ist Sponsor</p>
<p>also <strong>ACHTUNG &#8211; EMAIL -BETRÜGER</strong>!</div>
<div></div>
<div><em>&#8220;Google International Inc. teilt Ihnen hiermit nochmals die Ergebnisse von Google Wohltätigkeitsfonds fuer E-Mail-Adresse Gewinn [fuer Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Oesterreich und Deutsch Spreken Einwohner] Programm mit. Wir haben Ihnen gestern diese Notifikation gesendet, und wir senden es nochmals damit Sie ein neues Formular ausfuellen und senden koennen (fuer Ihre Durchschnitt).</p>
<p>Die endgueltige Programme wurden auf dem 10 May 2010 in Stuttgart, Deutschland gehalten. Dies Ergebnis ist jetzt zu Ihnen heute 11 May 2010 freigegeben worden. Ihre E-Mail-Adresse, die in der Einer Kategorie befestigt wird, hat €5,000,000.00 EUR (FUENF MILLIONEN EUROS) gewonnen, und dazu ist Ihre E-Mailadress als ein Gewinner fuer den Geldpreis vom €5,000,000.00 EUR (FUENF MILLIONEN EUROS) gewaehlt worden.</p>
<p>Diese Programme wurde von den Google International Inc. und die unten genannten Firmen fundiert:</p>
<p>1. Mercedes Benz<br />
2. Mastercard<br />
3. Allianz<br />
4. Becks<br />
5. MacDonalds</p>
<p>Alle E-Mail-Adressen wurden automatisch durch ein Computerstimmzettelsystem ausgewaehlt, in den Ihre Email-Adresse als einer der ZEHN {10} gluecklichen Gewinner in der Ersten Kategorie ausgewaehlt wurde.</p>
<p>Andere Gewinner in Ihrer Kategorie lautet:</p>
<p>1. Dr. Joerg Müller &#8211; Aus Basel, Schweiz<br />
2. Frau Melanie Bäcker &#8211; Aus Linz, Oesterreich<br />
3. Herr Friedrich Berger &#8211; Aus Klagenfurt, Oesterreich<br />
4. Herr Urs Meier &#8211; Aus Bonn, Deutschland<br />
5. Frau Inge Schulz &#8211; Aus Stuttgart, Deutschland<br />
6. Pfarrer Luthar Koepf &#8211; Aus Bern, Schweiz<br />
7. Frau Anna Bianchi &#8211; Aus Muenchen, Deutschland<br />
8. Ing. Johannsen Svensson &#8211; Aus Wien, Oesterreich<br />
9. Prof. Monika Ergen &#8211; Aus Vaduz, Liechtenstein<br />
10. Herr Gerd Baumann &#8211; Aus Salzburg, Oesterreich.</p>
<p>Alle E-mail Adressen wurde von den Europaeischen Union{EU} Einwohnerverzeichnis und Internet Benutzer Databanken aus dem ganzen Gebiet {Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Oesterreich und Deutsch Spreken Einwohner} ausgewaehlt, nachdem wir die Genehmigung von der Europaeischen Union{EU} erhalten haben.</p>
<p>Ihre Gewinndaten lautet:</p>
<p>Ticket Nummer :-846594<br />
Glueckszahl :-5<br />
Ref Nr.: GOOGLE-0293856-2010<br />
Gewinn Nr.:GOOGLE-1029375-2010<br />
Bewerbungsnummer: BB-10294-10<br />
Bestaetigungscode: BB-TY273495-10<br />
Einzahlungsscode: BB-J3948-10</p>
<p>Sie muessen Ihre Gewinn Informationen vertraulich {SEHR GEHEIM} behalten, bis Ihre Ansprueche und Ihr Fonds fertig bearbeitet worden sind, und Ihre Fonds zu Ihnen ueberwiesen worden sind.Dies ist ein Teil von unserem Sicherheitsprotokoll,um Doppelbeanspruchen und ungerechtfertigten Missbrauch von diesem Programm durch Schwindel zu vermeiden.</p>
<p>Sie muessen Ihr Gewinn nicht spaeter als am 18 May 2010 beansprucht werden. Nach diesem Datum, wird alle unbeanspruchten Fonds zu unserem Zentralebuero (als nicht beansprucht) zurueckgekehrt werden.</p>
<p>Bitte merken Sie, um unnoetige Verspaetungen und Komplikationen zu vermeiden,erinnern Sie sich immer an Ihre REF NR.: GOOGLE-0293856-2010 in allen von Ihren Korrespondenz mit uns zu zitieren, um uns zu ermoeglichen, Ihre Gewinn Akte in unserer Databanken zu finden.</p>
<p>Wir bitten Sie, sich an der Google Wohltätigkeitsfonds 2010 Verarbeitung / Auszahlung von der Offiziellen Bezahlende Bank {ABBEY NATIONAL BANK PLC} zu wenden {fuer Auszahlung und alle andere wichtige Erklaerungen}:</p>
<p>ABBEY NATIONAL BANK PLC<br />
VERARBEITUNG UND AUSZAHLUNGSABTEILUNG,<br />
Google Wohltätigkeitsfonds 2010<br />
ANSPRECHPERSON: Herr Steven Patrick<br />
E-mail: </em><a href="mailto:stevenpatrickesq@gmail.com"><em>stevenpatrickesq@gmail.com</em></a><em><br />
LONDON<br />
ENGLAND</p>
<p>Fuer die Verarbeitung und Auszahlung von Ihrem Gewinn, fuellen Sie sofort die unten Form und reichen Sie es zu Google Wohltätigkeitsfonds 2010 Verarbeitung /Auszahlungsabteilung von der Offiziellen Bezahlende Bank {ABBEY NATIONAL BANK PLC} Herr Steven Patrick durch E-mail ein:</p>
<p></em><a href="mailto:stevenpatrickesq@gmail.com"><em>stevenpatrickesq@gmail.com</em></a><em></p>
<p>GOOGLE WOHLTAETIGKEITSFONDS 2010 GEWINNER ANMELDEFORMULAR FUER AUSZAHLUNG.</p>
<p>VORNAME:&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br />
GEBURTSDATUM:.. &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.<br />
NACHNAME:&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<br />
GESCHLECHT:&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br />
ADRESSE:&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br />
NATIONALITAET:&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br />
BERUF:&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<br />
TELEFONNUMMER:&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br />
FAXNUMMER:&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.<br />
BETRAG GEWONNEN:&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.<br />
REF NR.:&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br />
GEWINN NR.:&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br />
GENEHMIGT FUER AUSZAHLUNG</p>
<p>Wir gratulieren Ihnen wegen Ihrer Gewinn und hoffen, dass Sie sich an unserem Google Wohltätigkeitsfonds 2010 Mega Ende des Jahres teilnehmen werden, wo Sie eine Chance haben werden, Fuenfzig Millionen Euros (€50,000,000.00 EUR) zu gewinnen.</p>
<p>FUER GOOGLE WOHLTAETIGKEITSFONDS 2010 PROGRAMM<br />
MAG. DR. AMELIE WILLIAMS<br />
CHEFIN, AUSLANDANGELEGENHEIT ABTEILUNG.<br />
GOOGLE INTERNATIONAL INC.<br />
ENGLAND AUSSENSTELLE<br />
35/36, ALLAN HOPKINS ROAD,<br />
LONDON,SW54 JH65<br />
ENGLAND.</p>
<p>P.S. BEANTWORTEN SIE NICHT ZU DIESER EMAIL, SONDERN WENDEN SIE SICH AN DER BEZAHLENDE BANK DURCH E-MAIL MIT IHREN DATEN {FUER DIE VERARBEITUNG UND AUSZAHLUNG VON IHREN FONDS ZU IHNEN}!</p>
<p>Copyright (c) 2010 Google International Inc. Alle Rechte vorbehalten. Geschaeftsbedingunge -Hilfe<br />
Hinweis: Auf diesen Seiten sammeln wir persoenliche Informationen. Fuer weitere Details lesen Sie bitte unsere Hinweise zum Datenschutz.</em></div>
<p><em></p>
<p></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mount Synology DS1010 in Ubuntu per NFS</title>
		<link>http://blog.oisand.net/2010/05/mount-synology-ds1010-in-ubuntu-per-nfs/</link>
		<comments>http://blog.oisand.net/2010/05/mount-synology-ds1010-in-ubuntu-per-nfs/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 May 2010 11:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freakazoid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ubuntu]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.oisand.net/?p=953</guid>
		<description><![CDATA[Zuerst habe ich versucht auf den NAS-Server einfach per &#8220;ORTE -&#62; Verbindung zu Server&#8221; zuzugreifen, die Windows-Freigabe ausgewählt und bei Eingabe von Benutzername und Passwort hat das kein einziges Mal funktioniert.  Ohne Passwort schon.  Ok, erster Zugriff doch noch erfolgreich. Da meine Musik auf dem DS1010 liegt wollte ich diese in Rythmbox laden, da hat sich nichts getan. Per Banshee 1.6 ebenfalls nicht. Nächster Versuch war das Shared-Volumen richtig zu mounten, startete damit dass ich den Ubuntu-User auf der Synology Diskstation mit gleichen Benutzernamen und Passwort angelegt habe. Dann per &#8221; sudo apt-get install portmap nfs-common &#8220;  die NFS Komponeten laut einem Tutorial installiert habe. Nächster Schritt mittels &#8220;  showmount -e IP.ADRESSE.DS.1010 &#8221; den richtigen Pfad angezeigen lassen und mit &#8220;sudo mount IP.ADRESSE.DS.1010:/pfad1/von/showmountergebnis /home/user-name/Musik&#8221; einhängen. (Einhängepunkt muss vorher schon existieren) Nun kann man in Banshee mittels &#8220;Medien importieren-&#62;lokalen Ordner&#8221; seine Musiksammlung laden. Vielleicht sind ein gewisse Schritte z.B. neuen User anlegen, unnötig, aber bei mir hat es jedenfalls so funktioniert. Verbesserungsvorschläge sind willkommen.  Für Dauer-Betrieb kann man ja da Volumen per fstab einhängen lassen. &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst habe ich versucht auf den NAS-Server einfach per &#8220;ORTE -&gt; Verbindung zu Server&#8221; zuzugreifen, die Windows-Freigabe ausgewählt und bei Eingabe von Benutzername und Passwort hat das kein einziges Mal funktioniert.  Ohne Passwort schon.  Ok, erster Zugriff doch noch erfolgreich.</p>
<p>Da meine Musik auf dem DS1010 liegt wollte ich diese in Rythmbox laden, da hat sich nichts getan. Per Banshee 1.6 ebenfalls nicht.</p>
<p>Nächster Versuch war das Shared-Volumen richtig zu mounten, startete damit dass ich den Ubuntu-User auf der Synology Diskstation mit gleichen Benutzernamen und Passwort angelegt habe. Dann per &#8221; sudo apt-get install portmap nfs-common &#8220;  die NFS Komponeten laut einem Tutorial installiert habe.<br />
Nächster Schritt mittels &#8220;  <a href="http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/powersys/v3r1m5/index.jsp?topic=/iphcg/showmount.htm">showmount</a> -e IP.ADRESSE.DS.1010 &#8221; den richtigen Pfad angezeigen lassen und mit &#8220;sudo mount IP.ADRESSE.DS.1010:/pfad1/von/showmountergebnis /home/user-name/Musik&#8221; einhängen. (Einhängepunkt muss vorher schon existieren) Nun kann man in Banshee mittels &#8220;Medien importieren-&gt;lokalen Ordner&#8221; seine Musiksammlung laden.</p>
<p>Vielleicht sind ein gewisse Schritte z.B. neuen User anlegen, unnötig, aber bei mir hat es jedenfalls so funktioniert. Verbesserungsvorschläge sind willkommen.  Für Dauer-Betrieb kann man ja da Volumen per fstab einhängen lassen. &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>wiki-leaks &#8211; http://collateralmurder.com/</title>
		<link>http://blog.oisand.net/2010/04/wiki-leaks-httpcollateralmurder-com/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 08:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freakazoid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[war]]></category>

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		<description><![CDATA[LEAK: Cover-up of murder of civilians and journalists through US forces in Iraq. Video online at:  http://collateralmurder.com/ Nicht das mich so ein Geschehen wundert, ist ja nicht das erste Mal das man davon hört, aber ein Video zu haben wo das bestätigt wird, ist mal was echt Neues.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>LEAK: Cover-up of murder of civilians and journalists through US forces in Iraq. Video online at:  <a href="http://collateralmurder.com/">http://collateralmurder.com/</a></p>
<p>Nicht das mich so ein Geschehen wundert, ist ja nicht das erste Mal das man davon hört, aber ein Video zu haben wo das bestätigt wird, ist mal was echt Neues.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stein-Schere-Papier</title>
		<link>http://blog.oisand.net/2010/03/stein-schere-papier/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 08:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freakazoid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.oisand.net/?p=945</guid>
		<description><![CDATA[so schaut für mich die Ganze bei der Diskussion ums rauchen- nichtrauchen &#8211; in &#8211; Lokalen aus. Ich dachte immer es geht hier um die Gesundheit der Menschen? Also das sollte doch der Grund sein warum man das Rauchverbot einführt oder?? Und warum wurde überhaupt so eine (typisch österreichische) Mittelweglösung eingeführt? Ein Kompromiss dass alle zufrieden sind?  Unter 50m2 darf man es sich aussuchen was man wird (Raucher oder Nichtraucher-Lokal), zwischen 51 und 80 darf die Behörde entscheiden (aufgrund welcher Richtlinien??) und ab 81m2 muss es eine Trennung zwischen den Bereichen geben. Nebenbei muss die Bar im Nichtraucherbereich sein, … soweit ich weiss. Aber da unseren Politkern DIESES Thema anscheinend wirklich zu heiss ist, in dieser Hinsicht wie sonst üblich einfach Entscheidungen zu fällen, wird hier ein Eiertanz aufgeführt der sich von allem abhebt. Ich meine die Diskussion über Vorratsdatenspeicherung (unsere persönliche-elektronisch-kommunikative Freiheit) wurde im Vergleich zu diesen Thema nicht einmal angeschaut, sondern einfach entschieden und ins Archiv gelegt, wo es zumindest irgendwie dahinmarodiert/verstaubt. Aber wenn es um den Schweinsbraten, das Bier und die Zigaretten danach geht, dann will keiner mehr mitziehen. &#8220;Won`s doch so guat is!&#8221; Laut OECD rauchen in Österreich ca. 26% der Erwachsenen, die Jugendlichen wurden da ... .. .<br/><br/> &#187;&#187; <a href="http://blog.oisand.net/2010/03/stein-schere-papier/">mehr...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>so schaut für mich die Ganze bei der Diskussion ums rauchen- nichtrauchen &#8211; in &#8211; Lokalen aus.</p>
<p>Ich dachte immer es geht hier um die Gesundheit der Menschen? Also das sollte doch der Grund sein warum man das Rauchverbot einführt oder??</p>
<p>Und warum wurde überhaupt so eine (typisch österreichische) Mittelweglösung eingeführt? Ein Kompromiss dass alle zufrieden sind?  Unter 50m2 darf man es sich aussuchen was man wird (Raucher oder Nichtraucher-Lokal), zwischen 51 und 80 darf die Behörde entscheiden (aufgrund welcher Richtlinien??) und ab 81m2 muss es eine Trennung zwischen den Bereichen geben. Nebenbei muss die Bar im Nichtraucherbereich sein, … soweit ich weiss.</p>
<p>Aber da unseren Politkern DIESES Thema anscheinend wirklich zu heiss ist, in dieser Hinsicht wie sonst üblich einfach Entscheidungen zu fällen, wird hier ein Eiertanz aufgeführt der sich von allem abhebt. Ich meine die Diskussion über Vorratsdatenspeicherung (unsere persönliche-elektronisch-kommunikative Freiheit) wurde im Vergleich zu diesen Thema nicht einmal angeschaut, sondern einfach entschieden und ins Archiv gelegt, wo es zumindest irgendwie dahinmarodiert/verstaubt.</p>
<p>Aber wenn es um den Schweinsbraten, das Bier und die Zigaretten danach geht, dann will keiner mehr mitziehen. &#8220;Won`s doch so guat is!&#8221;</p>
<p>Laut OECD rauchen in Österreich ca. 26% der Erwachsenen, die Jugendlichen wurden da wohl nicht mitgezählt, aber das wäre auch schon fast jeder Dritte. Ich glaub ja, dass es sicher mehr sind. (http://www.oecd.org/dataoecd/46/37/38979610.pdf)</p>
<p>Wenn es eine ordentliche Abluft gäbe, wie ich schon in so manchen Lokalen bewundert durfte, kann man sogar teilweise neben einem Rauchertisch Essen ohne die Qualm mitzubekommen. In einem/r Lokal/Disco wo die Fenster geschlossen sind, weil die Musik sonst zu laut ist, der Rauch an der Decke steht und die Abluft einfach zu wenig ist, dann kommt sich wie in einer Räucherkammer vor. Da ist einfach kein cm2 mehr Luft da, sogar wenn man gerade keine Zigaretten inhaliert, inhaliert man halt die anderen mit und das mehrere Stunden lang.</p>
<p>Ich will gar nicht wissen wieviel Millionen oder gar Milliarden Euro die Österreicher für die Krankheiten der Raucher ausgeben. Und ich rede hier nicht von Krebs im Endstadium, sondern von den Kleinigkeiten des Alltags, grippalen Infekten, Magenproblemen, … nicht das Nichtraucher nicht krank wären, aber Schnurbartträger sind auch um 30% öfter krank als rasierte Männer.</p>
<p>Das einzige was ich gegen das Rauchverbot auszusetzen habe, ist dass wieder einmal die Politik den Menschen ein dämliches Gesetz vor die Nase setzen muss/möchte/will , wie man eben Kleinkinder behandelt, … ned woar¿?.</p>
<p>Oder sind sie noch nie bei einer roten Ampel über die Strasse gegangen. Und ja, dafür kann man gestraft werden.</p>
<p>Um was es mir eigentlich geht, ist das die Politik (da wir in einem solchen Polit-System leben, geht&#8217;s ned anders ) endlich eine ordentliche Entscheidung fehlt, damit man mal andere Themen angehen kann. Und diese Entscheidung nicht aufgrund von Geld steht oder kippt sondern den einzigen Grund den es bei dieser Entscheidung gäbe dürfte, und zwar ob man die Gesundheit der Menschen vor sich selber retten will oder nicht. Ich kann es einfach nicht mehr hören.</p>
<p>… und ich rauche gerne (aber nicht zuhause)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Wahrheit</title>
		<link>http://blog.oisand.net/2010/03/wer-die-vergangenheit-kontrolliert-kontrolliert-die-wahrheit/</link>
		<comments>http://blog.oisand.net/2010/03/wer-die-vergangenheit-kontrolliert-kontrolliert-die-wahrheit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 16:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freakazoid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[1984]]></category>
		<category><![CDATA[kritische theorie]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.oisand.net/?p=943</guid>
		<description><![CDATA[( &#8230;George Orwell ) aus: http://blog.thebrights.de/2010/03/22/thomas-jefferson-dont-mess-with-texas/ Christlich-konservative Neuausrichtung des Lehrplans in Texas Der staatliche Erziehungsausschuss des Bundesstaates Texas in Austin hat nach erbitterten Debatten eine umfassende Neuausrichtung des Lehrplans beschlossen. Die konservativ-evangelikale Mehrheit im Ausschuss verfolgt damit die Absicht, die republikanische politische Philosophie darzustellen und die Rolle des Christentums in der Geschichte der Vereinigten Staaten in ein positiveres Licht zu rücken. &#8230; Also die Republikaner versteh ich langsam immer weniger und weniger, bei denen sitzt doch eine Schraube locker. Glauben die wirklich, dass sie sich mit ihren Mitteln einfach aus der allgemeinem globalen Zusammenwürflung der Geschichte verabschieden können? Erinnert mich irgendwie an so Geschichten aus dem Mittelalter, &#8230; wenn der Kirche oder einem Kaiser/König oder so irgendeinem etwas nicht hineingepasst hat, zum einzigen Geschichtsschreiber in Umkreis von 500 km rüber ging, 10 Gulden auf den Tisch legte und selbst Hand anlegen durfte. (Nicht das ich mal dabei war, aber irgendwie stell ich mir das so vor &#8230; .) Aber ich hab sowieso schon länger das Gefühl im Bauch dass wir uns eigentlich bei einigen Punkten wieder Richtung Mittelalter bewegen oder ist das vielleicht nie zu Ende gegangen &#8230; ? Vielleicht sind ja die neumoderene Ideen, Städte und Menschen dieser Welt ... .. .<br/><br/> &#187;&#187; <a href="http://blog.oisand.net/2010/03/wer-die-vergangenheit-kontrolliert-kontrolliert-die-wahrheit/">mehr...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="font-weight: normal;">( &#8230;George Orwell )</span></h4>
<h4><span style="font-weight: normal;">aus: http://blog.thebrights.de/2010/03/22/thomas-jefferson-dont-mess-with-texas/</span></h4>
<h4><strong>Christlich-konservative Neuausrichtung des Lehrplans in Texas</strong></h4>
<p>Der staatliche Erziehungsausschuss des Bundesstaates Texas in Austin hat nach erbitterten Debatten eine umfassende Neuausrichtung des Lehrplans beschlossen. Die konservativ-evangelikale Mehrheit im Ausschuss verfolgt damit die Absicht, die republikanische politische Philosophie darzustellen und die Rolle des Christentums in der Geschichte der Vereinigten Staaten in ein positiveres Licht zu rücken.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Also die Republikaner versteh ich langsam immer weniger und weniger, bei denen sitzt doch eine Schraube locker. Glauben die wirklich, dass sie sich mit ihren Mitteln einfach aus der allgemeinem globalen Zusammenwürflung der Geschichte verabschieden können?</p>
<p>Erinnert mich irgendwie an so Geschichten aus dem Mittelalter, &#8230; wenn der Kirche oder einem Kaiser/König oder so irgendeinem etwas nicht hineingepasst hat, zum einzigen Geschichtsschreiber in Umkreis von 500 km rüber ging, 10 Gulden auf den Tisch legte und selbst Hand anlegen durfte. (Nicht das ich mal dabei war, aber irgendwie stell ich mir das so vor &#8230; .)</p>
<p>Aber ich hab sowieso schon länger das Gefühl im Bauch dass wir uns eigentlich bei einigen Punkten wieder Richtung Mittelalter bewegen oder ist das vielleicht nie zu Ende gegangen &#8230; ? Vielleicht sind ja die neumoderene Ideen, Städte und Menschen dieser Welt die Babylons der Bibel, verdorben und zügellos, verhasst von den alten Institutionen &#8230; weil sie einfach nicht parieren wollen</p>
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		<title>Kommerz und so&#8230;.</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 11:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quandona</dc:creator>
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		<description><![CDATA[bevor eine seminararbeit weiter in meinem uni-ordner verstaubt, geb ich ihr die chance, das licht der internet-welt zu erblicken. es geht dabei um nichts geringeres als die totale manipulation durch die medien und den absichten dahinter aus der sicht der kritischen theorie (KT). eine kurze info zur KT: das vorgestellte werk &#8220;kulturindustrie: aufklärung als massenbetrug&#8221; wurde 1947 von Theodor Adorno und Max Horkheimer im amerikanischen exil verfasst. die erfahrungen von nationalsozialismus, stalinismus, etc. zu ihrer zeit ließen bei ihnen die frage aufkommen: warum ergeben sich menschen widerstandslos der barbarei? diese &#8220;barbarei&#8221; war für die KT nicht mit dem 2WK zu ende, sondern wurde durch die &#8220;kulturindustrie&#8221; abgelöst. kulturindustrie beschreibt den unendlichen markt der vergnügungsgüter &#8211; etwa musik, film, radio, &#8220;events&#8221;,&#8230; &#8211; die mechanismen, wie diese an den mann/ die frau gebracht werden &#8211; werbung, ständige wiederholungen, &#8211; und die dahinterliegenden herrschaftsinteressen. trotz des fortgeschrittenen alters der theorie betrachtet auch sie kritisch das aufkommen neuer medien und verbreitungsformen (in erster linie radio, schallplatte, film und fernsehen). obwohl diese medien durchwegs veraltert sind, können dennoch parallelen zu modernen entwicklungen (handy, internet, web2.0,&#8230;) gezogen werden. wichtig ist noch zu erwähnen, dass die KT nie eine festgefahrene, absolute gültige position zum umgang mit der welt ... .. .<br/><br/> &#187;&#187; <a href="http://blog.oisand.net/2010/03/kommerz-und-so/">mehr...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bevor eine seminararbeit weiter in meinem uni-ordner verstaubt, geb ich ihr die chance, das licht der internet-welt zu erblicken.<br />
es geht dabei um nichts geringeres als die totale manipulation durch die medien und den absichten dahinter aus der sicht der kritischen theorie (KT).</p>
<p>eine kurze info zur KT:<br />
das vorgestellte werk &#8220;kulturindustrie: aufklärung als massenbetrug&#8221; wurde 1947 von Theodor Adorno und Max Horkheimer im amerikanischen exil verfasst. die erfahrungen von nationalsozialismus, stalinismus, etc. zu ihrer zeit ließen bei ihnen die frage aufkommen:</p>
<p><em>warum ergeben sich menschen widerstandslos der barbarei?</em></p>
<p>diese &#8220;barbarei&#8221; war für die KT nicht mit dem 2WK zu ende, sondern wurde durch die &#8220;kulturindustrie&#8221; abgelöst.<br />
kulturindustrie beschreibt den unendlichen markt der vergnügungsgüter &#8211; etwa musik, film, radio, &#8220;events&#8221;,&#8230; &#8211; die mechanismen, wie diese an den mann/ die frau gebracht werden &#8211; werbung, ständige wiederholungen, &#8211; und die dahinterliegenden herrschaftsinteressen.</p>
<p>trotz des fortgeschrittenen alters der theorie betrachtet auch sie kritisch das aufkommen neuer medien und verbreitungsformen (in erster linie radio, schallplatte, film und fernsehen). obwohl diese medien durchwegs veraltert sind, können dennoch parallelen zu modernen entwicklungen (handy, internet, web2.0,&#8230;) gezogen werden.</p>
<p>wichtig ist noch zu erwähnen, dass die KT nie eine festgefahrene, absolute gültige position zum umgang mit der welt anbietet. sie gesteht sich offen zu, nicht zu wissen, was die bestmögliche methode ist, das leben zu gestalten. es gibt keinen unumstößlichen plan, nach dem alles perfekt abläuft. die KT sah ihre aufgabe einzig darin, das schlechte aufzuzeigen und es nicht mehr zuzulassen.<br />
<em>„das Falsche, einmal bestimmt, erkannt und präzisiert, (ist) bereits Index des Richtigen, Besseren (&#8230;)“ (Adorno)</em></p>
<p>soviel zur einführung.<br />
um nicht sofort meine gesamte blog-munition nach langer abwesenheit zu verschießen, kommen heute mal nur die einzelnen punkte, die ich in meiner seminararbeit bearbeitet habe und die euch hoffentlich zum weiteren verfolgen dieses artikels bewegen. <img src='http://blog.oisand.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<ul>
<li>&#8220;Reproduktion des immer gleichen&#8221;</li>
<li>&#8220;Amusement&#8221;</li>
<li>&#8220;Reklame&#8221;</li>
<li>&#8220;Pseudoindividualität&#8221;</li>
<li>&#8220;Kulturindustrie und Herrschaft&#8221;</li>
<li>&#8220;Wahre Kunst &lt;=&gt; Ware Kunst&#8221;</li>
</ul>
<p>ich werd versuchen diesen artikel jeden tag oder jeden zweiten oder einmal in der woche um einen dieser punkte zu erweitern!</p>
<p>so, hier wie versprochen und mit verspätung mal das erste kapitel!</p>
<p><strong>1. Reproduktion des Immergleichen</strong></p>
<p>Durch die neuen technischen Möglichkeiten sehen Horkheimer und Adorno nicht nur eine Dynamik, die stets neues hervorbringt, sondern sie befürchten die „Reproduktion des immer gleichen“.</p>
<p><em>„Bei allem Fortschritt der Darstellungstechnik, der Regeln und Spezialitäten, bei allen zappelnden Betrieb bleibt das Brot, mit dem Kulturindustrie die Menschen speist, der Stein der Stereotypie.“ </em>(Horkheimer/Adorno2008: 157)</p>
<p><em>„Jeder Film ist die Vorschau auf den nächsten, der das gleiche Heldenpaar unter der gleichen exotischen Sonne abermals zu vereinen verspricht.“ </em>(Horkheimer/Adorno2008:172)</p>
<p><em>„Durchweg ist dem Film anzusehen, wie er ausgeht, wer belohnt, bestraft, vergessen wird, und vollends in der leichten Musik kann das präparierte Ohr nach den ersten Takten des Schlagers die Fortsetzung raten und fühlt sich glücklich, wenn es wirklich so eintrifft“<br />
<span style="font-style: normal">(Horkheimer/Adorno2008:133)</span></em></p>
<p>Die Schemata „leicht verdaulicher“ Filme und Musik sind also stets dieselben. Dem/der HörerIn/BetrachterIn soll der Konsum von Kulturgüter kein emotionaler Aufwand sein, er/sie will sich in erster Linie vom monotonen Arbeitsalltag erholen, sich berieseln lassen und nicht durch unübliche, nicht vertraute Abfolgen von Handlungen oder Tönen verwirrt werden. Neue Formate werden dabei von vornherein als Risiko ausgeschieden. Experimental- und Avantgardefilme werden zumeist nur einem kleinen Publikum vorbehalten und schaffen es nicht oder nur zu spätabendlichen Stunden in das Fernsehprogramm. Demgegenüber stehen „Blockbuster“, also Filme, die vor deren Ausstrahlung als „must see“ gepriesen werden und mit den immergleichen Namen der Stars, die für die angebliche Qualität des Films sprechen sollten, bei den ZuseherInnen Vertrautheit auslösen.</p>
<p>Ebenso verhält es sich mit der Musik. Betrachtet man die Top10 der Verkaufscharts, so finden sich in beinahe allen Ländern dieselben MusikerInnen, die nach den immer gleichen Mustern ausgewählt und produziert werden. Selbst in sogenannten Castingshows, die vorgeben, dass das Publikum entscheide, wer diese gewinnt, spielt die „Partizipation“ des Publikums ohnehin keine Rolle, da das Ergebnis stets dasselbe ist und es unerheblich ist, von wem die fertig geschriebenen und komponierten Stücke an den/die KonsumentIn gebracht werden. Innovative, neue Musik muss sich zunächst etabliert haben beziehungsweise eine zumindest gewinnbringende Anzahl an InteressentInnen anziehen, bevor große Radiosender, Labels und AgentInnen sich dieser annehmen. Ursprünglich nichtkonformistische Musikstile, wie Rock and Roll, Punk, Techno oder Hip Hop wurden ihrer kritischen Elemente beraubt, um sie mit Hilfe der Kulturindustrie salonfähig zu machen. (vgl. Schülein/Brunner1994: 191)</p>
<p>„Was widersteht, darf überleben nur, indem es sich eingliedert.“ (Horkheimer/Adorno2008: 140)</p>
<p><strong>2. „AMUSEMENT“</strong></p>
<p>Allgemein kann zum Amusement aus der Sicht der Frankfurter Schule der oft verwendete Satz <em>„Gelacht wird darüber, daß es nichts zu lachen gibt“ </em>(Horkheimer/Adorno2008: 149) angeführt werden. Das Amusement wird zu einem Produkt der Kulturindustrie, die dieses produziert und steuert. Es dient vor allem dem unhinterfragten Hinnehmen der gesellschaftlichen Zustände und dem Verdrängen des Leids auf der Welt. Die Menschen sollten sich mit ihrer Situation abfinden und nicht danach trachten, Ungerechtigkeit zu thematisieren und schon gar nicht danach, diese aufzuheben versuchen. Wer mit den existierenden Strukturen nicht zurechtkommt ist in erster Linie selbst daran Schuld, wer sich hingegen dem Diktat der Kulturindustrie unterwirft, wird belohnt und erfolgreich sein.</p>
<p><em>„Amusement ist die Verlängerung der Arbeit unterm Spätkapitalismus. Es wird von dem gesucht, der dem mechanisierten Arbeitsprozeß ausweichen will, um ihm von neuem gewachsen zu sein.“ </em>(Horkheimer/Adorno2008: 145)</p>
<p>Die Menschen suchen nach Zerstreuung, um sich nicht ihrer Gedanken über ihre möglicherweise sinnlosen, das System, so wie es ist, einzementierenden Tätigkeiten, bewusst zu werden. Doch selbst bei der Betrachtung des „immer gleichen“ werden sie an ihre Verrichtungen erinnert und lassen diese als unveränderlich gegeben, Gott gewollt erscheinen. Der Konsum monotoner, immergleicher Abläufe in der Kulturindustrie als möglicher Weg um dem monotonen, immergleichen Arbeitsalltag zu entfliehen, bedeuten für Adorno und Horkheimer „die Verlängerung der Arbeit unterm Spätkapitalismus“.</p>
<p>Doch der Gebrauch der von der Kulturindustrie bereitgestellten Güter soll nicht nur dazu dienen, sich mit der eigenen Situation abzufinden, sondern es soll sich auch die <em>„automatisierte Abfolge genormter Verrichtungen“ </em>(Horkheimer/Adorno2008: 145) einprägen. Das Wesen der Arbeit im Spätkapitalismus ist es, dass einzelne Arbeitsschritte ohne weiteres beziehungsweise nach einer kurzen Einschulungsphase auch von anderen Personen durchgeführt werden könnten. Durch das stets Monotone der Kulturindustrie werden die Menschen daraufhin getrimmt, diese Tätigkeiten übernehmen zu können.</p>
<p><em>„Sofern die Trickfilme neben Gewöhnung der Sinne ans neue Tempo noch etwas leisten, hämmern sie die alte Weisheit in alle Hirne, dass die kontinuierliche Abreibung, die Brechung allen individuellen Widerstandes, die Bedingung des Lebens in dieser Gesellschaft ist. Donald Duck in den Cartoons wie die Unglücklichen in der Realität erhalten ihre Prügel, damit die Zuschauer sich an die eigenen gewöhnen.“ </em>(Horkheimer/Adorno2008: 147)</p>
<p>Durch das Vorführen des „Immer Gleichen“ verweilt der Mensch in Resignation, er anerkennt die Machtlosigkeit, gegen die Ungerechtigkeiten vorzugehen. Die Kulturindustrie lässt im Konsumenten/ der Konsumentin die Möglichkeit des Widerstands nicht aufkommen. (vgl. Horkheimer/Adorno2008: 150)</p>
<p><em>„Vergnügtsein heißt Einverstandensein.“ </em>(Horkheimer/Adorno2008:153)</p>
<p><em>„Vergnügen heißt allemal: nicht daran denken müssen, das Leid vergessen, noch wo es gezeigt wird. Ohnmacht liegt ihm zu Grunde. Es ist in der Tat Flucht, aber nicht, wie es behauptet, Flucht vor der schlechten Realität, sondern vor dem letzten Gedanken an Widerstand, den jene noch übriggelassen hat.“ </em>(Horkheimer/Adorno2008:153)</p>
<p>Wer sich dem Amüsement hingibt, verschließt also die Augen vor der tatsächlichen Beschaffenheit der Welt und akzeptiert somit stillschweigend die gegenwärtigen Herrschaftsverhältnisse. Das Vergnügen ist daher keine Flucht vor der trostlosen Realität, sondern eine vor dem letzten Gedanken des Widerstands. Durch die uns ständig umgebenden Verheißungen der Kulturindustrie, werden diese nach und nach als Realität und Normalität anerkannt und untergraben somit die Notwendigkeit des Widerstands!</p>
<p><strong>13.3. REKLAME</strong></p>
<p>Die allgegenwärtige Reklame legt fest, wie der allgemeine Geschmack zu sein hat, was anzustreben ist und durch den Konsum welchen Produkts diese Glückseligkeit erreicht werden kann.</p>
<p><em>„Die Heroisierung des Durchschnittlichen gehört zum Kultus des Billigen. &#8230; Der herrschende Geschmack bezieht sein Ideal von der Reklame, der Gebrauchsschönheit.“ </em>(Horkheimer/Adorno2008:165)</p>
<p>Dabei stehen aber bei weitem nicht jedem dieselben Mittel zur Verfügung:</p>
<p><em>„Nur wer die exorbitanten Gebühren, welche die Reklameagenturen &#8230; erheben, bezahlen kann, also wer schon dazu gehört &#8230;, darf überhaupt den Pseudomarkt als Verkäufer betreten.“ </em>(Horkheimer/Adorno2008:171)</p>
<p>Das bedeutet wiederum einen Ausschluss des Neuen und fördert die Existenz des „Immer Gleichen“. Damit bleiben die Herrschenden weiterhin unter sich und können den anzustrebenden Geschmack der KonsumentInnen festlegen. Dies beschränkt sich aber nicht nur auf Konsumartikel sondern auch auf Freizeitangebote, wie zum Beispiel Konzerte oder Musikfestivals. Bringt man das nötige Geld auf, um eines dieser „events“ dementsprechend bewerben zu können, so erreicht man auch eine enorm große Zielgruppe. Durch die ständige Präsenz im Fernsehen, Radio, auf Plakatwänden und im Internet bleiben sogenannte gesellschaftlich relevante Großereignisse auch den eigentlich Desinteressierten nicht verborgen.</p>
<p>Die Reklame ist also allgegenwärtig; <em>„die Landschaft wird zum bloßen Hintergrund für Schilder und Zeichen.“ </em>(Horkheimer/Adorno2008: 172) Es erscheint als Unmöglichkeit den Verheißungen der Werbung zu entfliehen, da sie uns ständig umgibt. Auf den Straßen von den Plakatwänden, im Radio und Fernsehen in Form von Werbespots, im Internet auf unzählige durchaus innovative, aber auch aufdringliche Art und Weise (Pop-Ups, Spam, Targeting,&#8230;), in den Zeitungen durch Inserate, die oft so gemacht sind, dass man <em>„Bild und Text der Reklame von denen des redaktionellen Teils schon kaum mehr unterscheiden“ </em>(Horkheimer/Adorno2008: 172) kann.</p>
<p>Durch das ständige Wiederholen und die Omnipräsenz erhalten Werbeslogans den Charakter totalitärer Parolen: <em>„Das blinde und rapide sich ausbreitende Wiederholen designierter Worte verbindet die Reklame mit der totalitären Parole.“ </em>(Horkheimer/Adorno2008:175)</p>
<p>Im Besonderen sei hier auf den Werbeslogan einer Elektronikhandelskette hingewiesen, der wohl eine ganze Epoche des „Shoppingfiebers“ mitgeprägt hat, nämlich:</p>
<p>„Geiz ist geil!“</p>
<p>Der Slogan vermittelt den KonsumentInnen, dass ein Produkt in erster Linie billig zu sein hat, ungeachtet der Qualität, der Serviceleistungen und der Arbeitsbedingungen der MitarbeiterInnen und ErzeugerInnen. Dieses Motto entstand in einer Zeit der „Schnäppchenjagd“, die den Menschen erfolgreich das Paradoxon vermittelt – nur wer einkauft, kann auch sparen. Viele MoralistInnen sahen dadurch schon den Untergang des Abendlandes nahen, da eine der sieben Todsünden (Geiz) zum wesentlichen Kaufentscheidungskriterium erhoben wurde und es kam zu teils heftigen Diskussionen, was vermutlich auch die Intention der Werbefachleute war.</p>
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